Parks & Gärten

Förderverein Bedburger Begegnungspark e.V.

Zur Festwiese, 47551 Bedburg-Hau

Highlights

  • Der Förderverein zeigt die Wanderausstellung ‚Die nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘-Morde‘ aus Berlin.
  • Führungen durch den Begegnungspark decken 16 historische Gebäude und Orte ab, z. B. Kirche, Brunnenhäuschen oder Schlachthof.
  • Über 800 historische Fotos von Alfred Derks dokumentieren die Geschichte des Geländes seit 1924.

Tipps

  • Die Führung A beginnt am Bahnhof Bedburg-Hau und führt durch historische Gebäude wie die Kochküche und das Aufnahmehaus, die Einblicke in die Nutzung des Geländes bieten.
  • Fotografien von Alfred Derks dokumentieren die Entwicklung des Parks und ermöglichen einen visuellen Vergleich über mehrere Jahrzehnte hinweg.
  • Die Wanderausstellung zu den nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘-Morden thematisiert historische Verantwortung und wird durch originale Exponate ergänzt.

Eigenschaften

Outdoor Familie Entspannt Ganzjährig

Naturpark Bedburg-Hau: Begegnungspark & Ausflugsziel

Der Förderverein Bedburger Begegnungspark e.V. bewahrt und gestaltet in Bedburg-Hau einen einzigartigen Ort der Begegnung, der Geschichte und Natur. Der Begegnungspark entstand aus einem ehemaligen psychiatrischen Krankenhausgelände, das heute als Gedenk- und Erlebnisort dient. Über 800 historische Fotografien des Künstlers Alfred Derks dokumentieren die Entwicklung des Geländes – von seiner Nutzung im frühen 20. Jahrhundert bis hin zu seiner heutigen Funktion als Grün- und Kulturraum.

Ein zentraler Bestandteil des Parks ist die Wanderausstellung *„Die nationalsozialistischen ‚Euthanasie‘-Morde“*, die im Auftrag des Gedenkortes Tiergartenstraße 4 in Berlin präsentiert wird. Die Ausstellung beleuchtet die dunklen Kapitel der NS-Zeit und macht die Geschichte des Geländes als Teil dieser Verbrechen sichtbar. Gleichzeitig bietet der Park Raum für Aufklärung und Dialog, etwa durch geführte Rundgänge, die verschiedene Epochen und Funktionen des Areals aufzeigen.

Besucher können zwischen zwei thematischen Führungen wählen: Führung A startet am Bahnhof Bedburg-Hau und führt durch historische Gebäude wie die ehemalige Stolperschwelle, die Kochküche oder das Aufnahmehaus. Hier wird die Architektur und Nutzung des Geländes seit den 1920er-Jahren nachvollziehbar. Führung B beginnt am Gutshof und zeigt unter anderem den Schlachthof, die Kapelle oder den Minigolfplatz – ein Kontrast zwischen Erinnerung und moderner Freizeitgestaltung.

Der Begegnungspark verbindet so Geschichte mit lebendiger Natur: Der ehemalige Föhrenbachstadion und die umliegenden Grünflächen laden zum Verweilen ein, während der Gutshof mit seinen historischen Gebäuden wie dem Schwesternwohnheim oder den Ärztevillen Zeugnis der medizinischen und sozialen Geschichte der Region ablegt. Besonders eindrucksvoll ist die Verbindung von Aufklärung und Erholung – etwa durch den Brunnenhäuschen oder die Gärtnerei, die heute als Orte der Begegnung und des Austauschs dienen.

Der Förderverein setzt sich dafür ein, das Gelände als Ort der Gedenkkultur und Naturerlebnis zu erhalten. Durch die Kombination aus historischen Führungen, Ausstellungen und Freizeitmöglichkeiten entsteht ein Raum, der sowohl zur Reflexion anregt als auch zum Entspannen einlädt. Der Begegnungspark zeigt damit, wie Geschichte lebendig bleibt – zwischen den Zeilen der Vergangenheit und den Möglichkeiten der Gegenwart.

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