Denkmal/Gedenkstätte

Großsteingrab Roggentin

18184 Roggentin

Highlights

  • Das Großsteingrab Roggentin war eine megalithische Grabanlage der Trichterbecherkultur.
  • Es wurde 1901 zerstört und befand sich an einer Wegkreuzung, heute führt dort die A 19 entlang.
  • Eine verzierte Scherbe aus dem Grab befindet sich im Kulturhistorischen Museum in Rostock.

Tipps

  • Das Großsteingrab Roggentin ist heute nicht mehr erhalten, lag aber nördlich von Rerik in der Nähe der A 19.
  • Interessierte finden Informationen über die Trichterbecherkultur und archäologische Funde im Kulturhistorischen Museum in Rostock.
  • Eine Wanderung zur ehemaligen Fundstelle lohnt sich für Geschichtsinteressierte, lohnt sich der Blick auf die Landschaft.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Großsteingrab Roggentin

Das Großsteingrab Roggentin war eine megalithische Grabanlage der Trichterbecherkultur im Ort Roggentin im Landkreis Rostock, Mecklenburg-Vorpommern. Die archäologische Stätte befand sich ursprünglich im nordöstlichen Winkel einer Wegkreuzung zwischen Rostock, Petschow, Kessin und Neuendorf. Heute verläuft an dieser Stelle die Autobahn A 19. Obwohl das Bauwerk bereits im Jahr 1901 zerstört wurde, zeugt eine erhaltene Scherbe vom Unterteil einer Schale von seiner ehemaligen Existenz. Das Fragment ist heute im Kulturhistorischen Museum in Rostock zu sehen.

Über die genaue Ausrichtung, die Maße sowie den spezifischen Grabtyp des Großsteingrabs liegen keine detaillierten Informationen vor. Dennoch gehört es zu den bedeutenden Zeugnissen der jungsteinzeitlichen Bestattungskultur in der Region. Es zeugt von den frühen gesellschaftlichen Strukturen und rituellen Praktiken der damaligen Bevölkerung. Die Anlage wird in wissenschaftlichen Werken zur Urgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns erwähnt und ist Teil eines breiteren kulturellen Erbes aus der Zeit der Trichterbecherkultur.

Heute bleibt vom Großsteingrab Roggentin außer der Scherbe und historisierenden Beschreibungen wenig sichtbar zurück. Dennoch ist der Standort für Interessierte an Archäologie und Urgeschichte von Bedeutung. Die Gegend um Roggentin lädt zu Spaziergängen und boten auch einen schönen Blick über die umliegende Landschaft. Die Erreichbarkeit ist einfach, und der Ort vermittelt einen leichten Zugang zur Beschäftigung mit der Vergangenheit der Region.

Das Großsteingrab Roggentin wird in verschiedenen regionalen Dokumentationen und Kartenwerken gelistet, oft gemeinsam mit anderen Großsteingräbern Mecklenburg-Vorpommerns. Es gehört somit zu einem Netzwerk archäologischer Stätten, die Rückschlüsse auf die Lebensweise und Bestattungsbräuche der Jungsteinzeit ermöglichen. Auch wenn das Bauwerk selbst nicht mehr erhalten ist, bleibt seine Erwähnung in Fachliteratur und musealen Sammlungen ein wichtiger Hinweis auf die kulturgeschichtliche Relevanz des Ortes Roggentin.

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