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Naturschutzgebiet Hölle
Highlights
- Das Naturschutzgebiet Hölle liegt im Falkensteiner Vorwald, vier Kilometer südwestlich von Falkenstein.
- Es umfasst ein 600 Meter langes Felsental des Höllbachtales mit Blockmeer und typischen Bachtal-Lebensräumen.
- Das Gebiet gehört seit 1950 zum Naturschutz und ist Teil des europäischen Natura 2000-Netzes.
Tipps
- Gute Wanderstiefel empfehlen sich, da der Weg über Felsen und Wurzeln technisch anspruchsvoll ist.
- Ein zweites Paar Schuhe ist sinnvoll, da nasse Stellen und Wasserstellen vorkommen können.
- Aufmerksamkeit bei der Beschilderung ist wichtig, da diese nicht überall eindeutig ist.
Eigenschaften
Ausflug im Naturschutzgebiet Hölle in Rettenbach
Das Naturschutzgebiet Hölle liegt im herzlichen Bayern, eingebettet in den Falkensteiner Vorwald nahe der Gemeinde Rettenbach. Es zählt zu den besonders schützenswerten Naturräume der südlichen Oberpfalz und ist Teil des europäischen Schutzgebietsnetzes Natura 2000. Nur wenige Kilometer südwestlich von Falkenstein gelegen, erstreckt sich das rund 600 Meter lange Tal entlang des Höllbachs, einem wildromantischen Gebirgsbach, der später in die Wiesent mündet. Das Naturschutzgebiet bietet Besucherinnen und Besuchern ein eindrucksvolles Erlebnis der unberührten Natur – geprägt von mächtigen Granit- und Gneisblöcken, die während der letzten Eiszeit durch Wollsackverwitterung entstanden sind.
Die Geologie des Tals ist geprägt von einem eindrucksvollen Blockmeer, das aus tonnenförmigen Felsbrocken besteht, die übereinander liegen und zahlreiche Lebensräume für Moose, Pflanzen und Tiere bieten. Dieser landschaftlich reizvolle Abschnitt ist auch als Geotop offiziell anerkannt. Das Klima im Tal ist das ganze Jahr über kühl und feucht, was idealen Lebensraum für seltene Arten bietet. Der überwiegende Baumbestand besteht aus widerstandsfähigem Lindenwald, der hier besser überlebt als andere Baumarten wie Fichte oder Buche. Im Naturschutzgebiet werden natürliche Prozesse weitestgehend sich selbst überlassen – abgestorbene Bäume und Totholz bleiben liegen und tragen zur Artenvielfalt bei.
Das Tal wird von einem klaren Bach durchflossen, der zunächst als Rossbach und Arracher Bach entspringt, bevor er bei Rettenbach/Postfelden in den Höllbach übergeht. Er windet sich als sprudelnder Wildbach durch das Felsenmeer, stürzt in kleinen Kaskaden und Wasserfällen über die Granitblöcke und vereint sich im westlichen Teil des Gebiets mit dem Ruderszeller Bach. Besonders im Sommer kann der Wasserfluss durch Wassernutzung zur Stromgewinnung reduziert sein, doch das ökologische Gleichgewicht bleibt erhalten. Wanderer können auf einem Rundweg die Schönheiten des Tals erkunden – allerdings ist eine gewisse Trittsicherheit nötig, da der Weg stellenweise über raue Felsen und feuchte, wurzelige Passagen führt. Die Beschilderung wird von Besuchern als verbesserungswürdig bewertet, weshalb eine gewisse Orientierungsfähigkeit von Vorteil ist.
Das Naturschutzgebiet Hölle ist ein beliebtes Ausflugsziel für Naturliebhaberinnen und -liebhaber, die nicht unbedingt stundenlang wandern möchten, aber dennoch einen intensiven Naturgenuss suchen. Der Weg ist nicht barrierefrei und nicht für Kinderwagen oder Rollstühle geeignet. Dennoch ist es ein idealer Ort für einen halbtägigen Ausflug inmitten eines eindrucksvollen Felsentals, das sowohl Wanderfreunde als auch Fotografen und Tierbeobachter gleichermaßen begeistert. Die ruhige Atmosphäre, das Plätschern des Wassers und das Zwitschern der Vögel machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis.
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Häufige Fragen zu Naturschutzgebiet Hölle
Wo liegt das Naturschutzgebiet Hölle?
Quelle: wikipedia
Was ist besonders an der Geologie der Hölle?
Quelle: wikipedia
Welche Rolle spielt der Höllbach im Naturschutzgebiet?
Quelle: wikipedia
Warum ist das Naturschutzgebiet Hölle wichtig für den Naturschutz?
Quelle: wikipedia