Naturschutzgebiet

Auewald am Essingholtbach

46414 Rhede

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Auewald am Essingholtbach in Rhede umfasst 17,5 Hektar und schützt naturnahe Auenwälder und Bachabschnitte.
  • Es liegt südlich von Rhede und östlich von Dingden, direkt nördlich der Bundesstraße 67.
  • Das Gebiet ist seit 1991 ausgewiesen und trägt zur Erhaltung des lokalen Biotopverbunds bei.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet Auewald am Essingholtbach ist überwiegend naturnah gestaltet und lädt zu Beobachtungen von Flora und Fauna ein.
  • Ein Abschnitt des Essingholtbaches verläuft durch einen Eichen-Hainbuchenwald und bietet verschiedene Biotope entlang des Wasserlaufs.
  • Östlich des Auewaldes schließt sich das größere Naturschutzgebiet Büngernsche und Dingdener Heide an, ideal für naturinteressierte Besucher.

Eigenschaften

Outdoor Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur Schutz NSG Auewald am Essingholtbach in Rhede

Das Naturschutzgebiet „Auewald am Essingholtbach“ befindet sich im nordrhein-westfälischen Rhede, im Kreis Borken. Es ist Teil eines größeren Naturraums und zählt zu den besonders schutzwürdigen Landschaftsbereichen der Region. Mit einer Fläche von rund 17,5 Hektar erstreckt sich das Gebiet entlang des Essingholtbaches, der hier durch naturnahe Abschnitte und begleitende Feucht- und Auenwälder verläuft. Diese landschaftliche Ausprägung macht das Gebiet zu einem wertvollen Biotop im westlichen Münsterland.

Das Schutzziel des Naturschutzgebietes ist die Erhaltung und Förderung der natürlichen Entwicklung des Auenwaldes sowie des Bachauenkomplexes mit seinen Ufergehölzen. Besonderes Augenmerk liegt auf der Sicherung des ökologischen Zusammenhangs innerhalb des lokalen Biotopverbundes. Der Essingholtbach durchzieht das Gelände mit einem etwa 1,5 Kilometer langen Abschnitt, der stellenweise naturnah geprägt ist. Dazu gehören ein gut erhaltener Eichen-Hainbuchenwald, natürliche Uferstrukturen sowie feuchte Waldstandorte, die seltene Lebensräume für heimische Tier- und Pflanzenarten bieten.

Im weiter nördlichen Verlauf schlängelt sich der Bach durch einen etwa 60 Meter breiten Taleinschnitt, der von altem Laubwald bestanden wird. Hier dominieren Eichen, gelegentlich vermischt mit Kiefern oder Buchen, auf höher gelegenen Randbereichen. In der Aue finden sich zudem feuchte Strukturen wie quellnahe Rinnen und naturnahe Fließgewässerabschnitte mit Sand- und Kiessohlen. Diese Bereiche sind Lebensraum für verschiedene geschützte Biotope, darunter Auwälder, naturnahe Fließgewässer und feuchte Wiesen. Auch Stillgewässer und Aufforstungsflächen sind im Schutzgebiet enthalten und tragen zur Artenvielfalt bei.

Das Auewald-Gebiet grenzt südlich an das Naturschutzgebiet „Büngernsche und Dingdener Heide“ und östlich an das größere Schutzgebiet „Im Venn“, das im angrenzenden Kreis Wesel liegt. Diese räumliche Nähe unterstreicht die Bedeutung des Auewaldes am Essingholtbach als Teil eines vernetzten ökologischen Systems. Der Erhalt der natürlichen Strukturen, die Förderung der Biodiversität sowie der Schutz vor Beeinträchtigungen sind zentrale Ziele der Naturschutzmaßnahmen in diesem Gebiet.

Wetter & Pollenflug am Standort

Wetter wird geladen…
7-Tages-Vorhersage…

Häufige Fragen zu Auewald am Essingholtbach

Wo liegt das Naturschutzgebiet Auewald am Essingholtbach?
Das Naturschutzgebiet Auewald am Essingholtbach liegt nördlich der Stadt Rhede im Kreis Borken, direkt südlich der Bundesstraße B 67.

Quelle: wikipedia

Welche Fläche umfasst das NSG Auewald am Essingholtbach?
Das Naturschutzgebiet umfasst eine Fläche von etwa 17,5 Hektar.

Quelle: website

Warum ist das NSG Auewald am Essingholtbach besonders?
Es schützt naturnahe Auenwälder und einen Abschnitt des Essingholtbaches, der für den Biotopverbund von großer Bedeutung ist.

Quelle: website

Seit wann ist das Gebiet unter Naturschutz?
Das Naturschutzgebiet ist seit 1991 rechtskräftig unter Schutz gestellt und 2006 vollständig in Kraft.

Quelle: website

Welche Ziele verfolgt der Schutz des Gebietes?
Ziel ist der Erhalt natürlicher Auenwaldstrukturen, eines intakten Bachauenkomplexes und die Sicherung des Biotopverbundes.

Quelle: website