Kirche/Kloster

St. Johannes der Täufer

83254 Breitbrunn am Chiemsee

Highlights

  • Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Breitbrunn am Chiemsee wurde 1899 im neobarocken Stil erbaut.
  • Das Langhaus der Kirche wird von Strebepfeilern gestützt und hat ein Stichkappengewölbe.
  • Die Glasmalereien im Chor entstanden nach Entwürfen von Heinrich Maria von Hess und wurden von Max Ainmiller ausgeführt.

Tipps

  • Die Kirche St. Johannes der Täufer liegt zentral auf einem Hügel direkt am Weiher in Breitbrunn und ist gut zu Fuß erreichbar.
  • Für Fotografen bietet sich ein idealer Standort mit dem Kirchturm im Hintergrund und dem Weiher im Vordergrund, besonders bei Nacht.
  • Der Innenraum mit Stichkappengewölbe und historischen Glasmalereien im Chor lädt zur Besichtigung und Besinnung ein.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Johannes der Täufer

Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer befindet sich im Zentrum der Gemeinde Breitbrunn am Chiemsee im Landkreis Rosenheim in Bayern. Das Bauwerk steht erhöht auf einem Moränenhügel direkt am Ortsweiher und prägt mit seinem markanten, spätbarocken Zwiebelturm das Stadtbild. Die Kirche ist dem Heiligen Johannes der Täufer und Johannes dem Evangelisten gewidmet und gehört zum Erzbistum München und Freising. Sie ist unter der Denkmalnummer D-1-87-121-4 registriert.

Das heutige Gotteshaus wurde im späten 19. Jahrhundert nach Plänen des Architekten Hans Schurr erbaut und nutzt Teile des Mauerwerks einer spätgotischen Vorgängerkirche. Das Gebäude ist eine neobarocke Saalkirche mit Strebepfeilern, einem dreiseitig geschlossenen Chor und einem nach Norden versetzten Turm auf quadratischem Grundriss. Der Turm erhielt 1824 ein achteckiges Obergeschoss mit Pilastern und beherbergt heute vier Glocken im Glockenstuhl. Die Welsche Haube über dem Turm verleiht dem Bauwerk eine charakteristische Silhouette.

Der Innenraum überzeugt durch ein Stichkappengewölbe im Langhaus sowie durch kunstvolle Ausstattungselemente. Die Altäre sowie die Kanzel stammen aus einer abgegangenen Kirche in Otzing. Im Chor befinden sich Glasmalereien von Heinrich Maria von Hess, die von Max Ainmiller umgesetzt wurden und Motive wie den Erzengel Michael sowie die Unbefleckte Empfängnis zeigen. Julius Frank schuf zudem Gemälde im Nazarenerstil, die den Innenraum zusätzlich bereichern.

Die Kirche St. Johannes der Täufer ist sowohl sakral als auch architektonisch von Bedeutung und gilt als kulturelles Zentrum der Gemeinde. Aufgrund ihrer zentralen Lage auf dem Hügel über dem Weiher bietet sie zudem einen beeindruckenden Blick und ist ein beliebtes Motiv für Fotografien, insbesondere bei Sonnenaufgang oder nach Einbruch der Dunkelheit, wenn das Gebäude geziert von Licht ist.

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