Galerie

Galerie Cohrs-Zirus GmbH

Bergstraße 33, 27412 Worpswede

Highlights

  • Galerie Cohrs-Zirus zeigt wechselnde Sonderausstellungen zu Worpsweder Kunstgeschichte und zeitgenössischen Künstlern wie Waldemar Otto.
  • Rollstuhlgerechter Parkplatz und thematische Schwerpunkte wie die Alten Worpsweder Meister oder regionale Künstlerkolonien.
  • Jubiläen wie 45 Jahre Galerie oder 100. Geburtstage von Künstlern wie Clara Rilke-Westhoff prägten das Programm.

Tipps

  • Ein rollstuhlgerechter Parkplatz ermöglicht die barrierefreie Anreise zum Gelände der Galerie.
  • Die wechselnden Sonderausstellungen zeigen sowohl historische Werke der Worpsweder Künstler als auch aktuelle Positionen zeitgenössischer Künstler.
  • Die Präsentation von Werken wie dem ‚Marien-Zyklus‘ von Waldemar Otto oder den Aquarellen von Sarah Kirsch bietet Einblicke in die Vielfalt regionaler Kunsttraditionen.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Kunstgalerie Cohrs-Zirus in Worpswede entdecken

Die Galerie Cohrs-Zirus GmbH in Worpswede zählt zu den bedeutendsten Adressen für zeitgenössische und historische Kunst in der Künstlerkolonie am Rande des Teufelsmoors. Seit ihrer Gründung hat sie sich als wichtiger Vermittler des künstlerischen Erbes etabliert, das eng mit dem Namen Worpswedes verbunden ist. Die Galerie präsentiert nicht nur die Werke der „Alten Worpsweder“, sondern auch wechselnde Sonderausstellungen, die aktuelle Strömungen und lokale Traditionen verbinden.

Ein besonderer Fokus liegt auf den Werken des Worpsweder Künstlers Waldemar Otto, dessen Skulpturen, Aquarelle und Collagen regelmäßig in thematischen Schauen zu sehen sind. Die Ausstellungspraxis reicht von Retrospektiven zu Meistern wie Christian Modersohn oder Karl Krummacher bis zu zeitgenössischen Positionen, die die Verbindung von Moorlandschaft und künstlerischer Inspiration aufgreifen. So wurden etwa Werke von Sarah Kirsch oder Christa Baumgärtel gezeigt, die mit ihren Aquarellen und Collagen eigene Perspektiven auf Worpswede und Fischerhude einbrachten.

Die Galerie verbindet historische Kontinuität mit innovativen Ansätzen: Während klassische Ausstellungen wie die Hommage an die „Alten Worpsweder“ oder die Graphik der Gründerväter die künstlerische DNA der Region bewahren, ergänzen Sonderprojekte aktuelle Diskurse. Beispiele sind die Präsentation von Werner Zöhls konstruktivistischen Arbeiten oder die Auseinandersetzung mit der zweiten Generation der Künstlerkolonie. Auch die Nachbarschaft zu Fischerhude fließt in die Ausstellungen ein, etwa durch thematische Schauen, die die enge Verbindung der beiden Orte betonen.

Ein besonderes Merkmal der Galerie ist ihre Zugänglichkeit: Der rollstuhlgerechte Parkplatz unterstreicht das Engagement für inklusiven Kunstgenuss. Die Ausstellungen sind sorgfältig kuratiert, um sowohl Kenner als auch Neugierige anzusprechen – sei es durch die poetischen Zyklen Waldemar Ottos oder die expressiven Radierungen von Willi Otto Vorbrück. Die Galerie Cohrs-Zirus bleibt damit ein lebendiger Ort, an dem Tradition und Moderne im Dialog stehen.

Wer die Kunstszene Worpswedes erleben möchte, findet hier nicht nur ein Archiv der regionalen Malerei, sondern auch eine Plattform für neue Impulse. Die Wechselausstellungen spiegeln die Vielfalt der Künstlerkolonie wider, von den impressionistischen Landschaften des 19. Jahrhunderts bis zu den experimentellen Ansätzen der Gegenwart. Die Galerie Cohrs-Zirus ist damit ein unverzichtbarer Bestandteil des kulturellen Erbes – ein Ort, an dem die Seele des Teufelsmoors in Form und Farbe lebendig wird.

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