Stadtpark

Tiefgarage

Lesumer Heerstraße 1, 28717 Bremen

Highlights

  • Die Tiefgarage Sedanplatz in Bremen beherbergte einen ehemaligen Atom-Schutzraum für bis zu 4000 Personen.
  • Der Bunker wurde 1975 fertiggestellt und diente im Kalten Krieg als Zivilschutzanlage mit Notstrom, Wasserreserve und Filteranlagen.
  • Seit 2020 steht die Anlage unter Denkmalschutz und soll erhalten bleiben.

Tipps

  • Parken Sie am Sonntagvormittag, da sind beide Seiten der Straße meist leer.
  • Die Tiefgarage bietet ausreichend Platz, auch bei vollem Parkplatz bleibt genug Raum.
  • Ein Besuch lohnt sich auch wegen der historischen Bunkeranlage unter dem Sedanplatz.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Entspannt Ganzjährig

Ausflug Natur Park Stadt Bremen Tiefgarage

Die Tiefgarage im Bremer Stadtteil Vegesack, gelegen im Kreis Bremen-Nord, ist mehr als nur ein gewöhnlicher Parkplatz. Sie beherbergt eine ehemalige Zivilschutz-Mehrzweckanlage, die während des Kalten Kriegs als Atomschutzbunker errichtet wurde. Diese unterirdische Anlage, bekannt als Sedanplatz-MZA, bot Platz für bis zu 4000 Personen und war darauf ausgelegt, im Ernstfall einen Schutzraum für bis zu zwei Wochen zu bieten. Heute steht das Bauwerk unter Denkmalschutz und erinnert eindrucksvoll an die Ära des Kalten Kriegs.

Der Bau der Anlage begann Mitte der 1970er Jahre und wurde nur zwei Jahre später fertiggestellt. Finanziert wurde das Projekt zu einem erheblichen Teil durch Bundeszuschüsse. Die Architekten Theodor und Klaus Rosenbusch schufen ein robustes Bauwerk, das sowohl funktional als auch sicher war. Unter der Erdoberfläche befindet sich der ehemalige Bunker auf der untersten Parkebene, ca. 12,5 Meter tief. Die Konstruktion ermöglichte den Schutz vor Druck und Kontamination durch chemische, biologische und nukleare Einflüsse.

Die Anlage war in zwei Hauptbereiche unterteilt, in denen jeweils 2000 Menschen untergebracht werden konnten. Zusätzlich zu den Schlafplätzen gab es voll ausgestattete Küchen, eine Krankenstation, Waschräume, Toiletten sowie Lagerräume für Lebensmittel und Notfallausrüstung. Ein Notstromaggregat und ein großer Wassertank sorgten für die autarke Versorgung. Auch die Luftversorgung war durch spezielle Filteranlagen gesichert, die Schadstoffe und radioaktive Partikel aus der Außenluft entfernten.

Nach Ende des Kalten Kriegs verlor die Anlage ihre ursprüngliche Funktion, und ab den 1990er Jahren wurde der Bunker schrittweise stillgelegt. 2007 wurde das flächendeckende Schutzraumprogramm offiziell aufgegeben. Doch das Interesse an der historischen Bedeutung blieb bestehen. Seit 2010 setzt sich der Beirat Vegesack dafür ein, die Anlage im Rahmen von Führungen und Veranstaltungen erlebbar zu machen. Besucher können bei regelmäßig stattfindenden Führungen, etwa zum Tag des offenen Denkmals oder während des Vegefestes, einen Einblick in die ehemalige Schutzanlage erhalten.

Heute dient die Tiefgarage hauptsächlich ihrem ursprünglichen Zweck als Parkhaus und wird von der BREPARK GmbH betrieben. Dennoch bleibt ihre Vergangenheit als Zeugnis der Zivilschutzmaßnahmen des 20. Jahrhunderts erhalten. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3,8 Sternen bei Google erhalten Besucher*innen regelmäßig positives Feedback zur Parkplatzsituation – besonders an ruhigen Tageszeiten. Die Tiefgarage ist somit ein spannender Ort, an dem Geschichte und Alltag aufeinandertreffen.

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Häufige Fragen zu Tiefgarage

Was ist die Zivilschutz-Mehrzweckanlage Sedanplatz in Bremen?
Es handelt sich um einen ehemaligen Atom-Schutzraum unter dem Sedanplatz in Vegesack, erbaut in den 1970er Jahren als Tiefgarage mit Schutzeinrichtung für über 4000 Personen. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welchen Schutz sollte die Anlage bieten?
Die Anlage sollte im Kriegsfall oder bei nuklearen Gefahren, wie einem Reaktorunfall, Schutz vor Strahlung, Druckwellen und Kontamination bieten. {stand}.

Quelle: wikipedia

Ist die Anlage heute noch aktiv?
Nein, sie wird nicht mehr als Schutzbunker genutzt, steht aber unter Denkmalschutz und dient heute anderen Zwecken. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie war die technische Ausstattung der Anlage?
Die Anlage verfügte über Notstromaggregate, Belüftungsanlagen mit Filtern, Wasserspeicher und medizinische sowie hygienische Einrichtungen. {stand}.

Quelle: wikipedia