34!
Highlights
- Marktheidenfeld liegt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart und ist Sitz einer Verwaltungsgemeinschaft mit neun Gemeinden.
- Die Stadt erstreckt sich vom Main auf 142 m bis zum Madenberg auf 376 m ü. NHN und umfasst sieben Gemarkungen.
- Im Jahr 1948 wurde Marktheidenfeld zur Stadt erhoben; 1972 erfolgte der Wechsel in den Landkreis Main-Spessart.
Tipps
- Besucher sollten die historischen Gemeindeteile wie Michelrieth oder Oberwittbach erkunden, um die lokale Architektur und Kultur kennenzulernen.
- Die Nähe zum Spessart lädt zu Wanderungen und Naturbeobachtungen entlang der geologischen Besonderheiten der Region ein.
- Das ehemalige „Judenhaus“ in der Untertorstraße verweist auf eine bedeutsame, jedoch traurige Zeit der Stadtgeschichte, die zur Reflexion einlädt.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Denkmal Marktheidenfeld 34!
Der POI „34!“ in Marktheidenfeld ist ein kulturell bedeutsamer Ort, der sich im Herzen der Stadt im unterfränkischen Landkreis Main-Spessart befindet. Marktheidenfeld selbst liegt am Mainviereck, geografisch an der Nahtstelle zwischen dem Spessart-Rotsandsteingebiet und der Fränkischen Platte. Diese Lage prägt nicht nur die natürliche Umgebung, sondern auch die historische und kulturelle Entwicklung der Region. Die Stadt gliedert sich in mehrere Gemeindeteile, wobei der Hauptort Marktheidenfeld den zentralen Bezugspunkt bildet.
Der Name „34!“ verweist auf eine markante kulturelle und historische Dimension des Ortes. In unmittelbarer Nähe befinden sich wichtige Gedenkstätten, darunter die stählerne „Koffer-Skulptur“ sowie zwölf Stolpersteine, die an die jüdischen Bürger erinnern, die während der NS-Zeit deportiert und ermordet wurden. Diese Mahn- und Gedenkorte unterstreichen die historische Verantwortung der Stadt und laden Besucher dazu ein, sich mit dieser Zeit auseinanderzusetzen. Die kulturelle Bedeutung des Ortes zeigt sich auch in der städtischen Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg, als Marktheidenfeld durch den Zuzug von Heimatvertriebenen rasch wuchs und 1948 zur Stadt erhoben wurde.
Die Gemeindegliederung von Marktheidenfeld umfasst mehrere Stadtteile, darunter Altfeld, Eichenfürst, Glasofen, Marienbrunn, Michelrieth, Oberwittbach und Zimmern. Im Laufe der Gebietsreformen in Bayern wurden diese nacheinander eingemeindet, was zur heutigen Stadtstruktur beigetragen hat. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich erhöht, was auch auf die wachsende Bedeutung der Stadt als Verwaltungssitz der Verwaltungsgemeinschaft Marktheidenfeld zurückzuführen ist. Diese umfasst insgesamt neun Gemeinden, wobei Marktheidenfeld selbst nicht direkt Teil der Verwaltungsgemeinschaft ist.
Die Nachbargemeinden von Marktheidenfeld sind unter anderem Triefenstein, Kreuzwertheim, Schollbrunn, Esselbach, Hafenlohr, Rothenfels, Neustadt am Main, Roden und Karbach. Diese Orte prägen die Region durch ihre eigene Geschichte, Kultur und Landschaft. Die Nähe zum Main und zur fränkischen Platte macht die Gegend zu einem lohnenswerten Ausflugsziel, das sowohl naturnahes als auch kulturgeschichtliches Interesse weckt. Besucher des POI „34!“ haben somit die Möglichkeit, sich nicht nur mit der spezifischen Geschichte von Marktheidenfeld auseinanderzusetzen, sondern auch die reichhaltige Entwicklung der gesamten Region zu entdecken.
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Wetter & Pollenflug am Standort
Häufige Fragen zu 34!
Wo liegt Marktheidenfeld?
Quelle: wikipedia
Welche Gemeindeteile gehören zu Marktheidenfeld?
Quelle: wikipedia
Wann wurde Marktheidenfeld zur Stadt erhoben?
Quelle: wikipedia
Was erinnert in Marktheidenfeld an die jüdischen Opfer des NS-Regimes?
Quelle: wikipedia