ERFT-HAUS
Highlights
- Das um 1905 errichtete Erft-Haus in Köln ist ein Baudenkmal mit einer Fassade im Jugendstil.
- Das Objekt umfasst Altbauwohnungen, Ladenlokale sowie loftartige Büroflächen mit Sichtbeton.
- Die Gebäudegruppe ist ein Zeugnis der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.
Tipps
- Die gute Anbindung an den öffentlichen Fern- und Nahverkehr ermöglicht eine Anreise über fußläufige U-Bahn-Stationen und Bahnhöfe.
- Die Architektur des Gebäudes bietet Einblicke in den Jugendstil sowie in die Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts.
- Die zentrale Geschäftsstraße Neusser Straße bietet in der unmittelbaren Umgebung zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten.
Eigenschaften
Kultur-Denkmal Erft-Haus in Köln
Das ERFT-HAUS in Köln ist ein bedeutendes Baudenkmal, das als Teil einer einzigartigen Wohn- und Geschäftshausgruppe im Jugendstil entstanden ist. Das um das frühe 20. Jahrhundert errichtete Gebäude bildet als Doppelhaus den Mittelteil dieser Gruppe, zu der straßenseitig zwei weitere Gebäude sowie ein rückwärtiger Gewerbebau gehören. Die Gestaltung der Fassaden im Jugendstil sorgt dafür, dass die gesamte Gebäudegruppe als architektonische Einheit erkennbar bleibt.
Das sanierten Vorderhaus besticht durch wunderschöne Altbauwohnungen und Ladenlokale. Besonders hervorzuheben ist die Jugendstil-Fassade über der mittleren Einfahrt zum Hinterhaus, die durch Sandstein, Stuck-Ornamenten und gekachelten Kanten an den Erkern geprägt ist. Im Gegensatz dazu steht das sanierte Hinterhaus in einem ruhig gelegenen Hinterhof. Hier befinden sich loftartige, lichtdurchflutete Büroflächen, die durch Sichtbeton, hohe Decken, riesige Stahlfenster und industrielle Installationen charakterisiert werden.
Neben der Wohnnutzung ist das Objekt ein Zeugnis der Industriearchitektur des frühen 20. Jahrhunderts. Der dazugehörige industrielle Gebäudekomplex aus Backstein ruht im Inneren auf Stahlbetonstützen und ergänzt die architektonische Vielfalt des Ensembles. Das Erft-Haus ist eingebettet in die Kölner Neustadt, welche als bedeutendste Stadterweiterung des Deutschen Reiches im ausgehenden 19. Jahrhundert gilt und von Hermann Joseph Stübben geplant wurde.
Das Gebäude liegt in einem gutbürgerlichen Wohnviertel zwischen der Neusser Straße und der Riehler Straße. Die Neusser Straße selbst wurde im Zuge der Stadterweiterung als Alleestraße angelegt und dient heute als zentrale Geschäftsstraße des Viertels mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Die Umgebung bietet zudem eine hohe Lebensqualität durch die Nähe zu grünen Oasen wie dem Flora-Park und dem Rosengarten im Fort X im Agnesviertel.
Die Anbindung an den öffentlichen Fern- und Nahverkehr ist hervorragend, mit U-Bahn-Stationen und Bahnhöfen in fußläufiger Entfernung. Für Sportbegeisterte bietet das nahegelegene Sportzentrum Lentpark mit seinem Schwimmbad und Wasserpark attraktive Freizeitmöglichkeiten.