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Ruine Lauterburg
Highlights
- Die Schlossruine Lauterburg liegt am Spitzberg im Coburger Land und wurde um 1700 als Jagdschloss im Rokoko-Stil erbaut.
- 1704 gelangte die Burg durch Heirat an Herzog Ernst Ludwig von Meiningen, der sie zu einem repräsentativen Jagdsitz umgestaltete.
Tipps
- Einkehrmöglichkeiten in der Nähe der Ruine sind begrenzt, daher Getränke und Snacks mitbringen.
- Die Ruine ist gut zu Fuß erreichbar, bequeme Schuhe werden empfohlen.
- Parken ist am Ortsrand von Oberwohlsbach möglich, der Rest zu Fuß oder per Rad.
Eigenschaften
Ausflug zur Ruine Lauterburg in Rödental – Kultur und Burgentour
Die Ruine Lauterburg befindet sich am Ortsrand von Oberwohlsbach, einem Stadtteil von Rödental im Landkreis Coburg in Bayern. Auf einem Hügel namens Spitzberg, der sich am Südhang der Hohen Schwenge erhebt, thront die ehemalige Burganlage, die heute zu den bedeutenden kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten der Region zählt. Ursprünglich wurde die Lauterburg bereits im Mittelalter als Hangburg errichtet und diente damals als strategisch wichtige Wehranlage. Im Jahr 1156 taucht sie erstmals unter dem Namen „Castrum Luterberg“ in einer Schenkungsurkunde auf. Die Burg spielte eine Rolle bei der Klärung der Rechtslage des Benediktinerklosters Mönchröden, dem heutigen Rödental.
Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Besitz mehrfach. Die Sterker, später die Schalkauer Linie der Herren von Schaumberg und schließlich der Freiherr Bachoff von Echt hielten die Burg in ihrer Hand. Nach einem verheerenden Überfall während des Dreißigjährigen Krieges, bei dem die Burg niedergebrannt wurde, erfolgte lediglich eine notdürftige Wiederherstellung. Im frühen 18. Jahrhundert gelangte die Lauterburg an den Herzog Ernst Ludwig von Meiningen, der aus der alten Anlage eine repräsentative Jagd- und Lustburg im Rokoko-Stil errichten ließ. Das neue Schloss erhielt zwei dreistöckige Seitenflügel und insgesamt 169 Fenster. Fortan wurde es auch als „Ludwigsburg“ bezeichnet, nach dem meiningischen Fürsten.
Heute präsentiert sich die Lauterburg als eindrucksvolle Ruine, die von ihren ehemaligen Glanzzeiten zeugt. Der Ausblick von der Anhöhe erstreckt sich über das Coburger Land und lädt zu einem historischen Spaziergang ein. Besucher berichten von einer ruhigen und idyllischen Atmosphäre, besonders an sonnigen Tagen. Allerdings ist der Zugang zum Inneren der Anlage eingeschränkt, da das Gelände größtenteils von einer Mauer umgeben ist. Dennoch lohnt sich ein Besuch für alle, die sich für die Geschichte mittelalterlicher Burgen und für landschaftlich reizvolle Ausblicke interessieren. Die Ruine steht rund um die Uhr offen, ist jedoch nicht vollständig begehbar.
Die Lauterburg ist eng mit der regionalen Geschichte des Coburger Landes verknüpft und ein ehemaliger Teil der weitläufigen Jagdgründe der Meininger. Als kulturhistorisches Denkmal erinnert sie nicht nur an die unterschiedlichen Epochen ihres Bestehens, sondern auch an die politischen und militärischen Ereignisse, die ihre Spuren hinterließen. Die nahegelegenen Sehenswürdigkeiten wie Schloss Rosenau oder das Europäische Museum für Modernes Glas machen die Region um Rödental zu einem lohnenswerten Ausflugsziel für Kultur- und Geschichteinteressierte.
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Häufige Fragen zu Ruine Lauterburg
Wo befindet sich die Ruine Lauterburg?
Quelle: wikipedia
Wann wurde die Lauterburg erstmals urkundlich erwähnt?
Quelle: wikipedia
Welche Bedeutung hatte die Lauterburg im Dreißigjährigen Krieg?
Quelle: wikipedia
Wer waren die ursprünglichen Besitzer der Lauterburg?
Quelle: wikipedia