Denkmal/Gedenkstätte

Denkmal hl. Johannes Nepomuk 1751

63743 Aschaffenburg

Tipps

  • Besucher finden das Denkmal hl. Johannes Nepomuk am ursprünglichen Standort des Fischerbrückchens im Löhergraben.
  • Der Sandsteinsockel mit Inschriften wurde von der Fischerzunft gestiftet und stammt aus dem Jahr 1751.
  • Das barocke Denkmal ist ein historisches Zeugnis der lokalen Fischergemeinschaft in Aschaffenburg.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Denkmal hl. Johannes Nepomuk 1751

Das Denkmal des hl. Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1751 zählt zu den bedeutenden kulturellen Gedenkstätten in Aschaffenburg. Es steht als historische Sehenswürdigkeit in unmittelbarer Nähe zur Stadtmitte und zeugt von der religiösen und künstlerischen Tradition des barocken Aschaffenburgs. Die Figur des Heiligen, die aus Sandstein gefertigt wurde, ruht auf einem gebauchten Inschriftensockel, der kunstvoll gearbeitete Verzierungen und Schriftzüge aufweist. Die Inschrift weist auf die Stifter des Denkmals hin – die Fischerzunft, die damit ein Zeichen ihrer Verehrung und ihres Einflusses in der Stadt setzte.

Ursprünglich befand sich das Denkmal am sogenannten Fischerbrückchen im Löhergraben, einem historischen Gewässer und Naherholungsgebiet der Stadt. Diese Lage unterstreicht den engen Bezug des Heiligen zur Wasserwelt und damit auch zur traditionellen Bedeutung der Fischerei in der Region. Der hl. Johannes Nepomuk gilt in der katholischen Tradition als Schutzheiliger gegen Überschwemmungen sowie der Brückbauer und wird daher häufig an Gewässern oder Brücken aufgestellt. Die barocke Gestaltung des Denkmals spiegelt den damaligen kunsthandwerklichen Stil wider und verdeutlicht den Einfluss der Kirche und der Zünfte im städtischen Leben des 18. Jahrhunderts.

Das Denkmal ist ein Beispiel für die Volksfrömmigkeit der damaligen Zeit und zeigt, wie religiöse Motive mit dem Alltag der Bürger verschmolzen. Die Darstellung des Heiligen erfolgte nicht nur zu Repräsentationszwecken, sondern diente auch dem Schutz und der Identifikation der Bevölkerung mit ihrer Umgebung. Die Verlegung des Denkmals an seinen heutigen Standort verdeutlicht die städtebaulichen Veränderungen im Laufe der Jahrhunderte, die Aschaffenburg geprägt haben. Heute erinnert es sowohl an die religiöse Haltung der Bevölkerung als auch an die handwerkliche Meisterschaft der damaligen Bildhauer und Steinmetze.

Mit einer Bewertung von 4,7 von 5 Sternen bei 16 abgegebenen Rezensionen genießt das Denkmal hohes Ansehen bei Besucherinnen und Besuchern. Es wird dabei regelmäßig als stimmungsvoll und geschichtsträchtig beschrieben. Die ruhige Lage und die detailreiche Ausführung der Skulptur laden dazu ein, sich mit der kulturellen und kunsthistorischen Bedeutung des Werkes auseinanderzusetzen. Die Erhaltung des Denkmals wird durch die Stadt und Denkmalschutzbehörden gewährleistet, um die künstlerische und historische Substanz für zukünftige Generationen zu bewahren.

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