Nonnenstein-Turm
Highlights
- Der Nonnenstein ist mit 273 Metern der zweithöchste Berg des Wiehengebirges.
- Der gleichnamige Aussichtsturm wurde 1897 erbaut und ist 14 Meter hoch.
- Seinen Namen verdankt der Berg einer Sage um die Nonne Hildburga und eine zerstörte Burg.
Tipps
- Der 14 Meter hohe Nonnenstein-Turm bietet kostenlosem Eintritt und einen schönen Blick auf den Teutoburger Wald, ist aber teilweise durch hohe Bäume eingeschränkt.
- Der Turm liegt auf dem höchsten Punkt der Gemeinde Rödinghausen und lädt auf gepflegten Bänken zum Verweilen ein.
- Rund um den Nonnenstein eignet sich die Gegend hervorragend für Wanderungen und Spaziergänge im vielfältigen Waldgebiet.
Eigenschaften
Ausflug Natur Berg Aussicht Nonnenstein-Turm Rödinghausen
Der Nonnenstein-Turm ist eine beliebte Aussichtsplattform im nordrhein-westfälischen Rödinghausen im Kreis Herford. Er thront auf dem Gipfel des Nonnensteins, der mit einer Höhe von 273,1 Metern über NHN der höchste Punkt der Gemeinde Rödinghausen ist. Der 14 Meter hohe Turm wurde ursprünglich 1897 als Kaiser-Wilhelm-Turm errichtet und später aufgrund des umliegenden, dichten Baumbestands aufgestockt, um die Sicht zu verbessern. Eine umfassende Sanierung im Jahr 2014 hat den Turm in einen sicheren und ansprechenden Zustand versetzt. Über eine Stahltreppe mit etwa 70 Stufen gelangt man zur Aussichtsplattform, von der bei klarem Wetter ein beeindruckender Blick bis zum Hermannsdenkmal in der Lippe möglich ist.
Der Name „Nonnenstein“ geht auf eine alte Sage zurück, die von der Burgfräulein Hildburga erzählt. Nach einem tragischen Turnier, bei dem sich ihr Vater und ihr Geliebter gegenseitig töteten, zog sich Hildburga als Nonne zurück und verwandelte die Vaterburg in ein Kloster. Nach ihrem Tod sollen die Nonnen so grausam gehandelt haben, dass die umliegenden Bauern das Kloster stürmten und fast vollständig zerstörten – lediglich ein Turm blieb erhalten. Dieser soll der Ursprung des Namens „Nonnenstein“ sein, der heute auch auf den Aussichtsturm übertragen wurde. Der stilisierte Turm ist sogar Teil des Wappens der Gemeinde Rödinghausen.
Der Nonnenstein ist nicht nur ein lohnendes Ausflugsziel mit historischem Flair, sondern auch ein wichtiger Knotenpunkt im regionalen Wanderwegenetz. Der Berg liegt direkt am Wittekindsweg, einem Abschnitt des europäischen Fernwanderwegs E11. Auch der Sachsenweg, der Limberg-Nonnenstein-Weg und der Meller Ringweg führen über den Gipfel. Nördlich des Gipfels verläuft zudem der Eggetaler Panorama Rundwanderweg, der spektakuläre Rundblicke ermöglicht. Die gepflegten Bänke und Tische rund um den Turm laden zum Verweilen und Genießen der ruhigen Natur ein. Wanderer berichten von einem vielfältigen Wald, der den Weg zum Turm säumt und die Wanderung besonders abwechslungsreich macht.
Nicht weit vom Nonnenstein-Turm entfernt steht die Bismarck-Feuersäule, eine sechs Meter hohe Sandsteinsäule mit Bismarck-Medaillon, die 1911 auf Initiative des Turnvereins Bünde errichtet wurde. Sie unterstreicht die historische Bedeutung des Ortes und lädt ebenfalls zu einem kurzen Abstecher ein. Ob Wanderziel, Aussichtspunkt oder geschichtsträchtiger Ort – der Nonnenstein-Turm bietet für Naturliebhaber, Geschichtsinteressierte und Wanderfreunde gleichermaßen einen lohnenswerten Besuch. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei über 270 Bewertungen zählt er zu den besonders beliebten Sehenswürdigkeiten im Umland.
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Häufige Fragen zu Nonnenstein-Turm
Wie hoch ist der Nonnenstein wirklich?
Quelle: wikipedia
Wo befindet sich der Nonnenstein?
Quelle: wikipedia
Was ist die Sage vom Nonnenstein?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Aussichtsturm auf dem Nonnenstein erbaut?
Quelle: wikipedia