See

Großer Birkensee

90552 Röthenbach an der Pegnitz

Highlights

  • Der Große Birkensee entstand in den 1980er Jahren durch Sandabbau und Wassereinbruch.
  • Er hat eine Tiefe von über 20 Metern und wird im Sommer als Badesee genutzt.
  • 2015 wurden erhöhte Schadstoffwerte festgestellt, woraufhin ein Badeverbot erging.

Tipps

  • Im Sommer eignet sich der Große Birkensee gut zum Baden, insbesondere am Nordostufer mit Sandstrand und flachem Uferbereich.
  • Kinder und Familien können den See zum Beispiel zum Schlittenfahren im Winter nutzen, da die Umgebung entsprechend geeignet ist.
  • Ein Kiosk am Nordufer bietet an warmen Wochenenden Getränke und kleine Imbisse wie Bratwurst und Pommes an.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Aktiv Entspannt Ganzjährig

Über Großer Birkensee

Der Große Birkensee liegt im bayerischen Röthenbach an der Pegnitz, im Landkreis Nürnberger Land. Zusammen mit dem Kleinen Birkensee bildet er das Naherholungsgebiet Birkensee, das etwa 13 Kilometer östlich von Nürnberg im Lorenzer Reichswald liegt. Beide Seen entstanden in den 1970er und 1980er Jahren durch Sandabbau, wobei der Große Birkensee durch Wassereinbruch während der Förderarbeiten entstand und damit deutlich größer wurde. Ursprünglich war ein zusammenhängender See mit einer Fläche von 24 Hektar geplant, der verschiedene Freizeitmöglichkeiten bieten sollte.

Der Große Birkensee hat eine maximale Tiefe von über 20 Metern, insbesondere am steil abfallenden Ostufer in der Nähe einer Sanddüne. Das Ufer des Sees ist abwechslungsreich gestaltet: Während des Sommers nutzen Besucher die Sanddüne am Nordostufer, eine Wiese am Südufer sowie das Ufer entlang des nördlichen Wanderwegs als Badestrand. An warmen Wochenenden wird am See ein mobiler Kiosk betrieben, der Getränke und kleine Imbisse anbietet. Neben regulären Bademöglichkeiten wird der See auch im FKK-Bereich genutzt. Im Winter dient die zugefrorene Fläche als Eislaufplatz, während die Sanddünen zum Rodeln genutzt werden.

Der See wird durch das Grundwasser des nahefließenden Röthenbachs gespeist, der östlich des Sees durch eine Sanddüne getrennt verläuft und später in die Pegnitz mündet. Das Areal rund um den See ist landschaftlich geprägt durch die Sandachse Franken und bietet eine Mischung aus Wald, offenen Wiesen und Wasserflächen. Im nördlichen Bereich des Sees befindet sich ein kleiner Kiosk, der in der Sommersaison an Wochenenden geöffnet ist. Kostenlose Parkplätze stehen in ausreichender Anzahl am Straßenrand zur Verfügung.

In der Vergangenheit wurden im See erhöhte Werte an perfluorierten Tensiden (PFT) festgestellt, was zu vorläufigen Badeverboten führte. Obwohl das Verbot mittlerweile aufgehoben wurde, besteht seitens der Behörden weiterhin eine offizielle Warnung, vor Ort sind jedoch keine entsprechenden Schilder angebracht. Im Jahr 2015 gab es Hinweise auf eine Ansiedlung von Bibern in der Umgebung, unter anderem durch Verbiss-Spuren an Bäumen. Trotz der erhöhten Belastung im Seegrund gilt der See weiterhin als beliebtes Naherholungsgebiet für Familien, Sportler und Naturinteressierte.

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