Foto: Karin Hirschberger / wikimedia /
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Oberpfälzer Handwerksmuseum
Highlights
- Das Oberpfälzer Handwerksmuseum in Rötz-Hillstett zeigt 20 historische Handwerksberufe in originalgetreuen Schauwerkstätten.
- Zum Museumsensemble gehören das Dampfsägewerk, die Saxlmühle und die rekonstruierte Hammerschmiede „Seebarnhammer“.
- Das Museum wurde 1974 gegründet und feierte 2022 sein 50-jähriges Jubiläum.
Tipps
- Das Museum ist nur von Mai bis September geöffnet, vorher rechtzeitig informieren.
- Eintritt ist günstig, Führungen für Gruppen auf Anfrage möglich.
- Direkt am Eixendorfer See gelegen, ideal mit Spaziergang oder Besuch der Museumsschänke kombinierbar.
Eigenschaften
Ausflug ins Oberpfälzer Handwerksmuseum in Rötz
Das Oberpfälzer Handwerksmuseum in Rötz-Hillstett ist ein besonderes Kulturdenkmal, das die handwerkliche Tradition der Region lebendig werden lässt. Gelegen am malerischen Eixendorfer See im Schwarzachtal, bietet das Museum einen faszinierenden Einblick in die Arbeits- und Lebenswelt der Handwerker des frühen 20. Jahrhunderts. Die Freilichtanlage erstreckt sich über mehrere historische Gebäude, in denen rund 20 verschiedene Handwerksberufe dargestellt werden – von der Schmiede bis zum Zimmermann. Die Schauwerkstätten zeigen anschaulich, wie sich das Handwerk im Wandel der Zeit von traditioneller Handarbeit zur Mechanisierung entwickelte.
Zum Museumsensemble gehört unter anderem das Dampfsägewerk, das von der Wasserkraft der umliegenden Natur angetrieben wird. Ein weiteres Highlight ist der Seebarnhammer, eine originalgetreue Nachbildung einer Hammerschmiede, die ursprünglich bei Seebarn stand und 1969 an den jetzigen Standort verlegt wurde. Auch das charakteristische Waldlerhaus „Salzfriedlhof“ ist Teil des Geländes. Dieses Blockhaus mit seinem markanten Flachdach erinnert an die Salzhändler, die einst mit ihren Gespannen durch die Oberpfalz reisten. Besonders sehenswert ist zudem die restaurierte Dampflokomotive vor dem Eingang, ein eindrucksvolles Zeugnis der ehemaligen Bahnstrecke von Neunburg vorm Wald nach Rötz, die bis 1969 betrieben wurde.
Das Museum wurde ursprünglich 1974 eröffnet und feierte im Jahr 2022 sein 50-jähriges Bestehen. Es entstand aus der Initiative des Kreisheimatpflegers Dietmar Görgner und des damaligen Bürgermeisters Alois Zisler. Seitdem wird es vom Museumsverein „Freundeskreis für das Oberpfälzer Handwerksmuseum“ betreut, während die wissenschaftliche Begleitung durch das Kulturreferat des Landkreises Cham erfolgt. Die Stadt Rötz ist Träger des Museums und sorgt für dessen Pflege und Erhalt.
Die Dauerausstellung vermittelt nicht nur handwerkliches Können, sondern auch die soziale und kulturelle Bedeutung der Zünfte und späteren Innungen in der Region. Sie zeigt, wie das Handwerk einst den Alltag prägte und welche Rolle es bei der Entwicklung der Städte spielte. Mit der Abschaffung der Zünfte im 19. Jahrhundert und dem Aufkommen der Industrialisierung wandelte sich das Berufsbild vieler Handwerker grundlegend. Viele alte Berufe verschwanden, andere passten sich an – ein Wandel, der im Museum anschaulich nachvollzogen werden kann.
Das Oberpfälzer Handwerksmuseum ist nicht nur ein Ort der Bildung, sondern auch der Erholung. Nach dem Besuch kann man die idyllische Lage am See genießen oder im nahegelegenen Museumsgasthaus „Salzfriedlhof“ kulinarisch abschmecken. Das Museum ist besonders für Familien, Kulturinteressierte und Freundeskreise der Technik- und Handwerksgeschichte ein lohnendes Ausflugsziel in der Region Rötz.
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Häufige Fragen zu Oberpfälzer Handwerksmuseum
Wo befindet sich das Oberpfälzer Handwerksmuseum?
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Welche historischen Gebäude sind Teil des Museums?
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Welche Öffnungszeiten hat das Museum?
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Wie viel kostet der Eintritt ins Oberpfälzer Handwerksmuseum?
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Was zeigt die Dauerausstellung im Museum?
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