Denkmal/Gedenkstätte

Heimbachsperre

72290 Loßburg

Highlights

  • Die Heimbachsperre liegt im Ortsteil Sterneck der Gemeinde Loßburg.
  • Sie staut den Fluss Heimbach, der hier ostwärts durch das Glatt-Dorngäu fließt.
  • Die Sperre befindet sich unweit der Ruine Sterneck am östlichen Schwarzwald.

Tipps

  • Fotografieren Sie die Heimbachsperre am besten vom kleinen Schotterparkplatz an der Waldstraße aus, dort ist der Blick ungehindert und sicher.
  • Der Weg am rechten Seeufer ist nicht unterhalten und kann gefährlich sein, daher sollte er mit Vorsicht begangen werden.
  • Ein Besuch der nahegelegenen Ruine Sterneck lohnt sich, der Blick über das Heimbachtal ist beeindruckend und der historische Ort ist sehenswert.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Heimbachsperre

Die Heimbachsperre liegt im Ortsteil Sterneck der Gemeinde Loßburg im Landkreis Freudenstadt in Baden-Württemberg. Sie befindet sich am Heimbach, einem Fluss, der im südwestlichen Teil des Landes entspringt und nach rund 25 Kilometern in die Glatt mündet. Die Sperre staut das Wasser des Heimbachs und bildet einen kleinen, idyllischen See, der heute vor allem von Naturliebhabern und Fotografen aufgesucht wird. Die Anlage ist Teil einer landschaftlich reizvollen Region am östlichen Rand des mittleren Schwarzwalds und liegt in unmittelbarer Nähe zur historischen Ruine Sterneck.

Die Umgebung der Heimbachsperre ist geprägt von bewaldeten Hängen und steilen Spornlagen, die einen reizvollen Kontrast zum Gewässer bieten. Die Sperre selbst ist nicht groß, doch ihr ruhiges Ambiente und die malerische Lage machen sie zu einem lohnenswerten Ausflugsziel. Ein kleiner Schotterrandparkplatz direkt an einer Waldstraße ermöglicht den Zugang zur Seeseite, von der aus sich gute Fotomotive ergeben. Allerdings ist der Weg entlang des rechten Ufers nicht gut unterhalten und kann stellenweise gefährlich sein. Der Weg entlang der Straße wird aufgrund des teilweise schnellen Verkehrs nicht empfohlen.

Die Sperre liegt unmittelbar unterhalb der Ruine Sterneck, einer mittelalterlichen Spornburg, die auf einem über 550 Meter hohen Bergsporn thront. Die Burg wurde einst von der Familie von Brandeck erbaut und später vom Kloster Alpirsbach übernommen. Heute sind von der einst mächtigen Anlage nur noch erhaltene Mauerreste und ein Bergfried mit Renaissance-Fries zu sehen. Die Lage der Burg über dem Flusstal bot einst strategische Vorteile, darunter die Kontrolle wichtiger Verkehrswege. Die Burg und die Sperre ergänzen sich landschaftlich und geschichtlich und laden zu einer kombinierten Besichtigung ein.

Die Region rund um Loßburg gehört zu den ländlich geprägten Gebieten des nördlichen Baden-Württembergs und ist bekannt für ihre ruhige Natur und kulturhistorische Zeugnisse. Die Heimbachsperre ist ein Beispiel für die technische Nutzung der Flusslandschaft in früheren Jahrhunderten. Obwohl sie heute nicht mehr aktiv genutzt wird, bleibt sie ein markanter Bestandteil der regionalen Flusslandschaft und ein stiller Ort für Besucher, die die Natur genießen möchten.

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