Ausflug Natur

Das Fürstendenkmal in Langenrehm

Langenrehmer Dorfstraße 16A, 21224 Rosengarten

Highlights

  • Errichtet 1911 als Tetraeder aus Granit, wurde es 1953 neu geweiht und zuletzt 2014 restauriert.
  • Es steht auf dem Vogelhüttenberg in den Harburger Bergen, westlich des Übergangs vom Gannaberg zum Hülsenberg.

Tipps

  • Das Fürstendenkmal liegt auf dem Vogelhüttenberg und ist gut zu Fuß zu erreichen.
  • Eine Schautafel informiert über die Geschichte des Denkmals und die historischen Hintergründe.
  • Parken ist in der Nähe des Denkmals möglich, der Weg dorthin ist gut ausgeschildert.

Eigenschaften

Ganzjährig

Ausflug Natur: Das Fürstendenkmal in Langenrehm, Rosengarten

Das Fürstendenkmal in Langenrehm, gelegen im niedersächsischen Rosengarten im Landkreis Harburg, ist eine bedeutende historische Sehenswürdigkeit, die an die letzte Phase des Königreichs Hannover erinnert. Errichtet auf einer Anhöhe des Vogelhüttenbergs inmitten der Harburger Berge, thront das Denkmal auf etwa 130 Metern Höhe und bietet Besuchern nicht nur eine stimmungsvolle Gedenkstätte, sondern auch einen schönen Ausblick in die umliegende Landschaft. Die markante Granitstruktur des Denkmals wurde erstmals im frühen 20. Jahrhundert errichtet, später mehrfach geweiht und zuletzt umfassend restauriert.

Das Denkmal erinnert an drei wichtige Persönlichkeiten des Welfenhauses: Georg V., den letzten König von Hannover, seinen Sohn Ernst August, Kronprinz von Hannover und später Herzog von Cumberland, sowie dessen Sohn, ebenfalls namens Ernst August, der später Herzog zu Braunschweig und Lüneburg wurde. Diese Figuren verkörpern den Übergang des Hauses Welf von der Königsherrschaft zur Herzogtumzeit und stehen symbolisch für die preußische Aneignung Hannovers nach dem Deutschen Krieg. Die Inschriften am Denkmal dokumentieren diesen geschichtsträchtigen Wandel eindrucksvoll.

Die Entstehung des Fürstendenkmals ist eng verknüpft mit der politischen Stimmung zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Zur Zeit, als in der Nachbargemeinde Vahrendorf der Bismarckturm errichtet wurde, setzten hannoversche Patrioten ein deutliches Gegenzeichen: Sie widmeten das Denkmal Georg V., dem letzten König Hannovers, und schufen damit ein symbolisches Gegengewicht zur preußischen Verehrung Bismarcks. Das Grundstück stiftete Heinrich Seckerdiek, ein Veteran der Schlacht von Langensalza, nachdem der damalige Landrat versucht hatte, ihn von dem Vorhaben abzubringen – ohne Erfolg.

Das Fürstendenkmal ist nicht nur ein geschichtsträchtiger Ort, sondern auch ein beliebtes Ausflugsziel in der Region. Es ist gut zu Fuß erreichbar und lädt zum Verweilen und Nachdenken ein. Eine Schautafel am Standort informiert anschaulich über die historischen Hintergründe des Denkmals sowie die Ereignisse rund um die Personalunion Hannover-England, den Einigungskrieg und die Entstehungsgeschichte des Denkmals selbst. Besucher loben die eindrucksvolle Architektur und die ruhige Atmosphäre, die einen Besuch besonders lohnenswert machen.

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Häufige Fragen zu Das Fürstendenkmal in Langenrehm

Wem ist das Fürstendenkmal in Langenrehm gewidmet?
Das Denkmal erinnert an Georg V., den letzten König von Hannover, sowie an Ernst August von Hannover und Ernst August von Braunschweig. {stand}

Quelle: wikipedia

Wo steht das Fürstendenkmal in Rosengarten?
Es steht auf der Anhöhe Vogelhüttenberg bei Langenrehm, westlich des Übergangs vom Gannaberg zum Hülsenberg, auf etwa 130 m Höhe. {stand}

Quelle: wikipedia

Wann wurde das Fürstendenkmal errichtet und zuletzt restauriert?
Das Denkmal wurde 1911 errichtet, 1953 neu geweiht und zuletzt 2014 restauriert. {stand}

Quelle: wikipedia

Warum wurde das Fürstendenkmal errichtet?
Es entstand als Gegenstück zum Bismarckturm und drückte den Widerstand gegen die preußische Annexion des Königreichs Hannover aus. {stand}

Quelle: wikipedia