Denkmal/Gedenkstätte

Max-Josefs-Platz

83022 Rosenheim

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Über Max-Josefs-Platz

Der Max-Josefs-Platz ist der zentrale und historische Platz der oberbayerischen Stadt Rosenheim. Ursprünglich im 13. und 14. Jahrhundert als langer Straßenmarkt angelegt, entwickelte sich der Platz im Laufe der Jahrhunderte zu einem wichtigen Handels- und Begegnungsort. Noch bis zum Ersten Weltkrieg fand hier die Getreideschranne statt, was bis heute in architektonischen Details der umliegenden Gebäude verankert ist. Seit 1984 ist der Max-Josefs-Platz eine reine Fußgängerzone und zählt heute zu den beliebtesten Orten der Innenstadt.

Die Umwandlung in eine Fußgängerzone erfolgte nach intensiven Planungen und städtebaulichen Überlegungen in den 1970er und frühen 1980er Jahren. Ein entscheidender Faktor war der Bau einer zweiten Innbrücke, der die verkehrliche Entlastung der Innenstadt ermöglichte. Nach einem Architekturwettbewerb wurde der Platz mit einem kleinteiligen Pflaster gestaltet und ohne feste Einbauten oder Bepflanzung, um die historische Architektur nicht zu stören. Heute lädt der Platz mit seiner offenen Gestaltung und der direkten Lage zur Salzach zum Verweilen ein.

Die umliegenden Gebäude im typischen Inn-Salzach-Stil prägen das Stadtbild des Max-Josefs-Platzes. Besonders erwähnenswert sind hier das Ellmaier-Haus (Nr. 4), in dem sich seit 1990 das Holztechnische Museum befindet, das Fortner-Haus (Nr. 20) mit seiner seltenen Rokoko-Stuckfassade sowie das ehemalige Rathaus (Nr. 22), das von 1641 bis 1878 Sitz der Stadtverwaltung war. In der Mitte des Platzes thront der Johann-Nepomuk-Brunnen, ein barockes Werk des Salzburger Bildhauers Franz de Paula Hitzl aus dem Jahr 1773. Diese Ensemblebildung ist unter der Denkmalnummer E-1-63-000-5 als Baudenkmal in Rosenheim erfasst.

Der Max-Josefs-Platz ist nicht nur ein architektonischer, sondern auch ein kultureller Schwerpunkt der Stadt. Seit der Umwandlung in eine Fußgängerzone finden hier regelmäßig Veranstaltungen statt, darunter der alljährliche Christkindlmarkt, der für seine stimmungsvolle Beleuchtung und gemütliche Atmosphäre geschätzt wird. Auch das Rosenheimer Stadtfest lockt zahlreiche Besucher auf den Platz. Im Sommer genießen Gäste die zahlreichen Restaurants und Außenplätze, die den Platz zu einem lebendigen Treffpunkt machen.

Mit seiner zentralen Lage, der reichhaltigen Geschichte und der hohen Aufenthaltsqualität ist der Max-Josefs-Platz ein kulturelles und städtebauliches Aushängeschild Rosenheims. Ob bei festlichen Anlässen oder als alltäglicher Treffpunkt – der Platz verkörpert den pulsierenden Geist der Stadt und lädt sowohl Einheimische als auch Gäste herzlich zum Verweilen ein.

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Häufige Fragen zu Max-Josefs-Platz

Was ist der Max-Josefs-Platz in Rosenheim?
Der Max-Josefs-Platz ist der zentrale Platz in Rosenheim und seit 1984 eine Fußgängerzone. Ursprünglich als Marktplatz angelegt, dient er heute als wichtiger Versammlungs- und Aufenthaltsort in der Innenstadt. {stand}.

Quelle: wikipedia

Warum heißt der Platz Max-Josefs-Platz?
Der Platz wurde Anfang des 19. Jahrhunderts nach König Max I. Joseph von Bayern benannt, die offizielle Umbenennung erfolgte 1882. {stand}.

Quelle: wikipedia

Welche besonderen Gebäude befinden sich am Max-Josefs-Platz?
Am Platz stehen markante Gebäude wie das Ellmaier-Haus mit dem Holztechnischen Museum, das Fortner-Haus mit seiner Rokoko-Stuckfassade und das ehemalige Rathaus. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wann wurde der Max-Josefs-Platz zur Fußgängerzone?
Der Max-Josefs-Platz wurde 1984 offiziell zur Fußgängerzone umgewandelt, nachdem zuvor über Jahrzehnte Verkehr und Lärm dominierten. {stand}.

Quelle: wikipedia

Wie wird der Max-Josefs-Platz von Besuchern bewertet?
Der Platz wird sehr positiv bewertet, unter anderem als bester Christkindlmarkt der Region und idealer Treffpunkt in der Fußgängerzone. {stand}.

Quelle: website