Museum

Edvard-Munch-Haus

Am Strom 53, 18107 Rostock

Highlights

  • Das 17. Jahrhundert-Haus in Rostock steht seit 1990 unter Denkmalschutz und wurde 1998 nach Sanierung als Edvard-Munch-Haus eröffnet.
  • Der norwegische Künstler Edvard Munch schuf 1893 hier sein berühmtes Werk ‚Der Schrei‘, inspiriert vom Kurbad-Rostock um die Jahrhundertwende.

Tipps

  • Die originale Ausstellung zeigt originale Möbel und historische Gegenstände aus dem 17. Jahrhundert, die den Lebensraum Edvard Munchs nachvollziehbar machen.
  • Ein Besuch der wechselnden Sonderausstellungen ermöglicht Einblicke in aktuelle künstlerische Projekte mit Bezug zu Munchs Werk oder lokaler Kunstszene.
  • Die barrierefreien Führungen und Audioguides bieten detaillierte Informationen zu Munchs Aufenthalt in Rostock und der Geschichte des Fischerhauses.

Eigenschaften

Bei Regen geeignet Bildung Kulturell Ganzjährig

Edvard-Munch-Haus Rostock – Kultur-Museum

Das Edvard-Munch-Haus in Rostock ist ein faszinierendes Zeugnis der Verbindung zwischen Kunst, Geschichte und maritimem Flair. Das im 17. Jahrhundert errichtete Fischerhaus steht unter Denkmalschutz und diente einst als beliebter Ort für den norwegischen Maler Edvard Munch während seiner Aufenthalte im nahegelegenen Kurbad. Die Atmosphäre des historischen Gebäudes inspirierte den berühmten Künstler, dessen Werk – insbesondere sein ikonisches Gemälde Der Schrei – weltweit bekannt ist. Das Haus wurde 1998 nach einer denkmalgerechten Sanierung durch Spenden aus Norwegen und Deutschland wiedereröffnet und bietet seitdem einen einzigartigen Einblick in Munchs Schaffen und das kulturelle Leben der Region.

Das Edvard-Munch-Haus ist nicht nur ein Museum, sondern auch ein Ort lebendiger Kunstprojekte und interdisziplinärer Ausstellungen. Ein besonderes Highlight war das Projekt „Bach runter – Strom auf“, das Wissenschaftler:innen des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung Warnemünde mit Künstler:innen aus Mecklenburg-Vorpommern zusammenbrachte. Solche Initiativen zeigen, wie das Haus als Plattform für den Dialog zwischen Naturwissenschaft und Kunst fungiert. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen – von Einzelpräsentationen norwegischer Künstler wie Helene Sommer oder Joakim Blattmann bis hin zu thematischen Schauen wie „hoch_tief_flach_durch“ – laden Besucher:innen ein, aktuelle künstlerische Positionen zu entdecken.

Ein zentrales Thema der Ausstellungen ist die Beziehung zwischen Mensch und Natur, etwa in Anna Schimkats ortsspezifischem Projekt „WASSER“, das seit 2022 läuft. Die Installation verbindet Performance und Installation und thematisiert die Bedeutung des Wassers als kulturelles und ökologisches Element. Auch andere Projekte, wie Knut Henrik Hendriksens „Die Wiederkehrer“ oder Oystein Aasans „Poetics of Property“, reflektieren gesellschaftliche und ästhetische Fragestellungen und verknüpfen sie mit der historischen Stätte. Durch diese Vielfalt wird das Edvard-Munch-Haus zu einem Ort der Reflexion, der sowohl Munchs Erbe als auch zeitgenössische Kunst lebendig hält.

Das Haus selbst verkörpert den Charme eines historischen Fischergebäudes, das durch seine Architektur und Lage am Wasser seine besondere Atmosphäre ausstrahlt. Die Verbindung von Munchs künstlerischem Schaffen mit den modernen Ausstellungen schafft eine einzigartige Brücke zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Ob als Museum, Galerie oder Ort für interdisziplinäre Projekte – das Edvard-Munch-Haus in Rostock ist ein Muss für alle, die sich für Kunst, Geschichte und die kulturelle Dynamik der Ostseeregion begeistern.

Mit einem Google-Rating von 4,6 Sternen (basierend auf aktuellen Bewertungen) bestätigt das Edvard-Munch-Haus seinen Ruf als bedeutender Kulturort. Es lädt Besucher:innen ein, sich auf eine Reise durch die Kunstgeschichte und aktuelle kreative Impulse einzulassen – immer verbunden mit dem besonderen Charme eines denkmalgeschützten Fischerhauses, das einst den großen Maler inspirierte.

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