Kirche/Kloster

St. Remigius

Remigiusstraße 8, 66629 Freisen

Highlights

  • Die Kirche St. Remigius in Freisen ist eine barocke Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert und seit 1953 kreuzförmig erweitert.
  • Sie beherbergt drei historische Barockaltäre und Glaskunstwerke von Jakob Schwarzkopf aus den 1980er Jahren.
  • Die heutige Kirche wurde 1953/54 grundlegend umgebaut und erhielt neue Glocken sowie einen sechseckigen Sakristeibau.

Tipps

  • Die Kirche St. Remigius in Freisen ist ein barockes Sakralgebäude mit historischen Altären und einem Westturm, der 1846 neu errichtet wurde.
  • Das Geläut der Kirche umfasst drei Glocken, wobei zwei nach dem Zweiten Weltkrieg ersetzt wurden.
  • 1953 erhielt das Kirchengebäude eine umfassende Erweiterung mit Querhaus und Chor, die den Grundriss kreuzförmig gestaltete.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Ausflug Kultur Sakral St. Remigius Freisen

Die katholische Pfarrkirche St. Remigius in Freisen, Landkreis St. Wendel, ist ein bedeutendes sakrals Kulturdenkmal des Saarlandes. Die Kirche steht unter dem Patrozinium des heiligen Remigius und zählt heute zu den geschichtsträchtigen Baudenkmälern der Region. Sie ist in der Denkmalliste des Saarlandes als Einzeldenkmal erfasst und belegt damit ihre kulturelle und architektonische Bedeutung. Die erste urkundliche Er Erwähnung einer Kapelle in Freisen datiert aus dem Mittelalter, während die erste Kirche im 16. Jahrhundert erwähnt wurde. Der heutige barocke Kirchenbau entstand im 18. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach umgebaut und erweitert.

Die barocke Ausstattung der Kirche zeugt von großer handwerklicher und künstlerischer Qualität. Besonders erwähnenswert sind die drei prächtigen Altäre, die im 18. Jahrhundert unter Mitwirkung der Benediktinermönche aus Tholey entstanden. Diese sind reich verziert mit Rocailleschmuck und zeigen bis heute erhaltene bischöfliche Figuren und Putten. Im Zuge späterer Umbauten wurden die Altäre mehrfach verändert, restauriert und neu gestaltet. So erhielten sie unter anderem in der Mitte des 20. Jahrhunderts einen Marmoranstrich. Ein besonderes Highlight ist der 1985 aufgestellte Hochaltar aus portugiesischem rosa Aurora-Marmor, geschaffen vom Freisener Bildhauer Wilfried Federkeil nach Entwürfen des Künstlers Heinz Oliberius. Auch die Kanzel aus demselben Material zählt zu den kunstvollen Innenausstattungen und zeigt die vier Evangelisten.

Die Kirche verfügt über eine eigene Orgel, die bereits im 18. Jahrhundert installiert wurde, sowie mehrere Glocken, die im Laufe der Geschichte mehrfach erneuert wurden. Besonders im Zuge der Kriegsfolgen des Ersten und Zweiten Weltkriegs wurden Glocken eingeschmolzen und später ersetzt. Heute schmücken vier Glocken das Kirchturm-Geläut, die den Heiligen Remigius, Barbara, Josef und Maria gewidmet sind. Auch die Fenster der Kirche wurden im 20. Jahrhundert erneuert und zeigen beeindruckende Glaskunstwerke von Jakob Schwarzkopf, die Szenen rund um den Heiligen Geist, Christus und St. Remigius darstellen.

Ein großer Umbau im Jahr 1953 verlieh der Kirche ihren heutigen, kreuzförmigen Grundriss. Dabei wurden das Querhaus und ein Chor angebaut, die Sakristei erweitert und die Anzahl der Sitzplätze deutlich erhöht. Die Planung dieses Umbaus stammte von den Saarbrücker Architekten Albert Dietz und B. Grothe. Nur wenige Elemente des Vorgängerbaus blieben erhalten – darunter der Westturm und einige Fenster des Hauptschiffs. Diese Maßnahme ermöglichte es, die wachsende Gemeinde besser unterzubringen und die Kirche den Bedürfnissen des modernen Gottesdienstbetriebs anzupassen.

Heute ist die Kirche St. Remigius Teil der Pfarreiengemeinschaft Freisen-Oberkirchen im Dekanat St. Wendel. Neben der Hauptkirche gehören dazu auch die Pfarreien St. Marien in Grübelborn, St. Katharina in Oberkirchen sowie St. Laurentius in Wolfersweiler. Die Kirche St. Remigius bleibt ein zentraler Ort der Frömmigkeit und ein kulturelles Aushängeschild der Gemeinde Freisen. Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,8 von 5 Sternen bei Google wird sie von Besuchern als besonders sehenswert eingestuft – auch wenn einige Besucher bedauern, bei ihrem Besuch auf geschlossene Türen gestoßen zu sein.

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Häufige Fragen zu St. Remigius

Wann wurde die Kirche St. Remigius in Freisen erstmals erwähnt?
Die erste urkundliche Erwähnung einer Kapelle in Freisen stammt aus dem Jahr 1333. Die erste Bezeugung einer Kirche erfolgte 1572. {stand}

Quelle: wikipedia

Welche baugeschichtlichen Veränderungen erlebte die Kirche St. Remigius?
1756–1760 wurde sie barock umgestaltet, 1846 erhielt sie einen neuen Turm, 1853 wurde ein Altarraum hinzugefügt. 1953 erfolgte eine große Erweiterung mit Querhaus und Chor. {stand}

Quelle: wikipedia

Was geschah mit den Glocken der Kirche im 20. Jahrhundert?
Im Ersten Weltkrieg wurden Glocken eingeschmolzen, 1923 durch neue ersetzt. Im Zweiten Weltkrieg wurden erneut Glocken entnommen. 1954 wurden vier neue Glocken aufgehängt. {stand}

Quelle: wikipedia

Welche Rolle spielten die Benediktinermönche bei der Gestaltung der Kirche?
1758 stifteten Benediktinermönche aus Tholey drei Barockaltäre, die mit ihrer Unterstützung hergestellt wurden. {stand}

Quelle: wikipedia