Silkes Lädchen
Highlights
- Silkes Lädchen in Kittelsthal ist Teil des Ruhlaer Ortsteils und liegt im Naturpark Thüringer Wald.
- Die Tropfsteinhöhle ist nach wissenschaftlichen Erkenntnissen eine hypogen gebildete Karsthöhle.
- Führungen finden zu jeder vollen Stunde bis 16 Uhr statt, ab 12 Personen auch außerhalb der Öffnungszeiten.
Tipps
- Die Tropfsteinhöhle in Kittelsthal ist besonders für Naturinteressierte und Familien mit Kindern ab 3 Jahren geeignet.
- Führungen finden ab 2 Personen über 14 Jahren zu jeder vollen Stunde statt, letzte Führung um 16 Uhr.
- Der Höhleneingang liegt steil, gute Trittsicherheit und feste Schuhe sind empfehlenswert.
Eigenschaften
Über Silkes Lädchen
Das Silkes Lädchen befindet sich im thüringischen Kittelsthal, einem Ortsteil der Gemeinde Ruhla im Wartburgkreis. Es ist Teil der Tropfsteinhöhle Kittelsthal, einer geologischen Sehenswürdigkeit, die regelmäßig zwischen April und Oktober geöffnet ist. Die Höhle ist bekannt für ihre natürliche Ausstattung mit Stalaktiten und Stalagmiten, darunter eine markante Pyramide von 3,5 Metern Höhe. Die Besucher gelangen auf einer einstündigen Führung durch den unterirdischen Gang, der rund 188 Stufen umfasst. Die gleichmäßige Temperatur von 10 Grad Celsius im Inneren macht einen leichten Mantel oder eine Jacke ratsam.
Die Höhle wird von engagierten Führungskräften betreut, die fundierte geologische und historische Einblicke gewähren. Besucher berichten von einem authentischen Erlebnis, das durch den unverbauten Charakter der Höhle geprägt ist. Die Führungen finden stündlich während der Öffnungszeiten statt und setzen eine Mindestanzahl von zwei Personen über 14 Jahren voraus. Für Gruppen ab zwölf Personen können auch außerhalb der regulären Zeiten Führungen organisiert werden. Kinder unter drei Jahren dürfen aus Sicherheitsgründen nicht in die Höhle mitgenommen werden.
Ein besonderer Aspekt der Tropfsteinhöhle ist ihre hypogene Entstehung, was sie geologisch gesehen zu einer Besonderheit macht. Im Gegensatz zu anderen Höhlen entstanden hier keine typischen Flussspuren, sondern vielmehr durch das Eindringen von Grundwasser in Kalkgestein. Diese Erkenntnisse basieren auf aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen, die laufend durchgeführt werden. Der Höhleneingang liegt abseits des Ortskerns, gut ausgeschildert und mit ausreichend Parkplätzen in unmittelbarer Nähe. Öffentliche Verkehrsmittel erreichen die Region über mehrere Buslinien, von denen aus der Weg zur Höhle zu Fuß zurückgelegt werden kann.
Die nahegelegene Gastronomie, insbesondere das Gasthaus „Zur Tropfsteinhöhle“, bietet nach der Besichtigung die Gelegenheit, lokale thüringische Spezialitäten zu genießen. Die Höhle selbst ist barrierefrei nur eingeschränkt zugänglich, da feste Schuhe und Trittsicherheit aufgrund der zahlreichen Stufen Voraussetzung sind. Die Besucherzufriedenheit ist hoch, was sich in über 240 Bewertungen mit einer durchschnittlichen Note von 4,8 von 5 Sternen widerspiegelt. Die Winterpause dient dem Schutz der Fledermäuse, die in der Höhle überwintern, sowie der Sicherheit der Gäste.