Tierpark/Zoo

Waldbisons Zoo Osnabrück

Am Schölerberg 7, 49082 Osnabrück

Highlights

  • Der Zoo Osnabrück liegt im Waldgebiet des Schölerbergs und wird auch Waldzoo genannt.
  • Auf 23,5 Hektar leben über 3000 Tiere aus fast 300 Arten, darunter Afrika-Bewohner und Seehunde.
  • Der Zoo beteiligt sich an Erhaltungsprogrammen und zeigt seit 2022 die Wasserwelten Mariasiel.

Tipps

  • Der Zoo liegt hügelig im Wald, bequeme Schuhe sind empfehlenswert für den Rundgang.
  • Afrika-Areale Samburu und Takamanda bieten intensive Tierbeobachtung in naturnahen Gehegen.
  • Kinder können auf mehreren Spielplätzen spielen, darunter Baumhausdorf und Giraffenspielplatz.

Eigenschaften

Outdoor Familie Bildung Ganzjährig

Über Waldbisons Zoo Osnabrück

Der Waldbisons Zoo Osnabrück liegt im Süden der Stadt Osnabrück im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Er erstreckt sich auf einem 23,5 Hektar großen Gelände an den Hängen des Schölerbergs und wird aufgrund seiner Waldlage auch als Waldzoo bezeichnet. Seit seiner Gründung im Jahr 1935 hat sich der Zoo zu einer der bedeutenden Tierstätten in der Region entwickelt und beherbergte Ende eines Jahres über 3.100 Tiere aus knapp 300 Arten. Mehr als eine Million Besucher zählte der Zoo bereits in den Jahren zuvor.

Der Zoo gliedert sich in verschiedene Themenlandschaften, in denen die Tierwelt nach ihren natürlichen Lebensräumen präsentiert wird. Zu den bekanntesten Bereichen zählen die Afrika-Areale Samburu und Takamanda, in denen ausschließlich afrikanische Arten zu sehen sind. Daneben gibt es ein Südamerika-Areal, eine asiatische Tempellandschaft, den Unterirdischen Zoo mit Erdbewohnern und nachtaktiven Tieren sowie die nordische Taigalandschaft Kajanaland und das Nordamerika-Areal Manitoba. Im Jahr 2022 wurden zudem die Wasserwelten Mariasiel eröffnet, in denen unter anderem Seehunde, Pinguine und Kalifornische Seelöwen leben. Ein Lehrbienenhaus sowie verschiedene Vogelarten ergänzen das Angebot.

Für Familien mit Kindern bietet der Zoo mehrere Streichelzoos, darunter das NOZ-Streichelland und ein afrikanisches Streichelgehege in Takamanda. Drei größere Spielplätze – darunter eines mit Baumhausdorf und Schaukellandschaft – laden zur Erholung und zum Spielen ein. Gastronomische Einrichtungen wie Imbissstände, Kiosks und ein Zoo-Restaurant sorgen für das leibliche Wohl. Im Eingangsbereich ist zudem ein Souvenir-Shop untergebracht. Der Zoo engagiert sich nicht nur in der Aufklärung und Begeisterung für die biologische Vielfalt, sondern ist auch an verschiedenen Arterhaltungsprogrammen beteiligt, darunter seit 2015 die größte Drill-Zuchtgruppe im Europäischen Erhaltungszuchtprogramm.

Die Geschichte des Zoos begann 1935 unter dem Namen „Heimattiergarten“ und fand seine erste offizielle Eröffnung im Sommer des folgenden Jahres. In den Anfangsjahren wurden zunächst einheimische Arten wie Dachs, Fuchs und Bär gehalten. Trotz Zerstörungen und Verlusten während des Zweiten Weltkriegs entwickelte sich der Zoo nach 1945 kontinuierlich weiter. In den folgenden Jahrzehnten kamen neue Tierarten hinzu, darunter Affen, Pinguine, Elefanten und Antilopen. 1970 erfolgte die Umbenennung in „Zoo Osnabrück“. Heute steht der Zoo für eine moderne, landschaftsbezogene Tierhaltung und artenschutzorientierte Zuchtprogramme.

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