Landestormuseum - Kindermuseum Glas-Licht-Spiegel
Highlights
- Das Landestormuseum in Furth im Wald zeigt ab 1. April 2026 neue Ausstellungen zu Heimat, Grenze und Drache.
- Kinder können künftig interaktiv die Stadtgeschichte entdecken und den Drachenstich erleben.
- Während der Sanierung entsteht eine modernisierte Dauerausstellung mit digitalen Medien und Stadtmodell.
Tipps
- Bei aktueller Sanierung ist nur der Turm mit Ausblick über Furth im Wald zugänglich.
- Im Georgssaal ist die Sonderausstellung „Die Sudetendeutschen“ zu sehen.
- An Wochenenden kann zusätzlich die Ausstellung „Grenzerfahrungen“ besucht werden.
Eigenschaften
Über Landestormuseum - Kindermuseum Glas-Licht-Spiegel
Das Landestormuseum – Kindermuseum Glas-Licht-Spiegel in Furth im Wald verbindet auf eindrucksvolle Weise regionale Geschichte mit interaktiven Erlebnissen. Die Einrichtung widmet sich insbesondere der Darstellung der Stadtentwicklung, der geschichtsträchtigen Lage an der ehemaligen bayerisch-böhmischen Grenze sowie der lebendigen Tradition des Further Drachenstichs. In mehreren Ausstellungsbereichen wird die enge Verzahnung dieser Themen sichtbar, begleitet von modernen Medienstationen und einem digitalen Stadtmodell. Eine zentrale Leitfrage des Rundgangs lautet: „Typisch Furth?“ und lädt zur Auseinandersetzung mit der lokalen Identität ein.
Ein besonderer Anziehungspunkt ist der historische Stadtturm, von dem aus Besucher einen weiten Blick über Furth im Wald genießen können. Die Drachenhalle beherbergt den aktuellen Drachen der Stadt sowie Exponate zur Festkultur, die tief in der regionalen Identität verwurzelt ist. Die Museumsräume bieten zudem wechselnde Sonderausstellungen, darunter in der Vergangenheit Themen wie die Sudetendeutschen, Grenzerfahrungen oder die Bedeutung von Freiheit und Demokratie. Ergänzt wird das Angebot durch kreative Formate wie Kinderführungen oder gemeinsame Bastelaktionen, etwa bei besonderen Anlässen wie dem Tag des offenen Denkmals.
Derzeit wird das Museum umfassend saniert und inhaltlich neugestaltet. Im Rahmen des Interreg-Projekts „Connecting Border“ entsteht eine neue Dauerausstellung unter dem Titel „Heimat – Grenze – Drache“, die durch die Europäische Union kofinanziert wird. Während der Bauphase sind bereits einzelne Bereiche wie der Stadtturm, der Georgssaal mit Sonderausstellungen sowie die Drachenhalle wieder zugänglich. Die Öffnungszeiten variieren, wobei in der Regel an mehreren Tagen in der Woche Besuche möglich sind.
Besucher loben die hilfsbereite und kompetente Museumsleitung, die auch bei eingeschränktem Angebot stets für Fragen zur Verfügung steht. Die Kombination aus kultureller Tiefe und kindgerechten Elementen wie Glas-, Licht- und Spiegelinstallationen macht den Ort zu einem lohnenswerten Ausflugsziel im Landkreis Cham. Die positive Resonanz spiegelt sich in über 2.000 Bewertungen mit einer durchschnittlichen Note von 4,3 wider.