Pfarrbüro Rimbach
Highlights
- Pfarrbüro Rimbach mit rollstuhlgerechtem Parkplatz seit 1438 als Kirchgemeinde nachweisbar.
- Kirche in Rimbach 1972 modernisiert (Oktogon) und 1939 erweitert – barocker Turm steht daneben.
- Pfarrbereich umfasst seit 1918 Rimbach im Bistum Regensburg; Expositur Zenching seit 1876 eigenständig.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Parkplatz ermöglicht eine einfache Anfahrt zum Pfarrbüro.
- Die historische Kirche aus dem 19. Jahrhundert und der moderne Kirchenbau bieten architektonische Besonderheiten zur Betrachtung.
- Die barrierefreie Gestaltung des Gebäudes erlaubt einen ungehinderten Zugang für alle Besucher.
Eigenschaften
Kultur & Sakrales im Pfarrbüro Rimbach
Bereits seit 1438 ist eine Kirche in Rimbach urkundlich belegt, die dem heiligen Michael geweiht war und Teil der markgräflichen Kirchenlandschaft war. Die ursprüngliche Kirche brannte jedoch im Dreißigjährigen Krieg nieder und wurde später durch einen barocken Neubau ersetzt, der bis heute mit seinem Zwiebelturm ein prägendes Wahrzeichen des Ortes darstellt.
Der heutige Kirchenbau, ein modernes Oktogon mit steilem Satteldach, entstand in den 1970er-Jahren unter der Leitung von Pfarrer Willibald Haberl. Er integrierte die alte Ausstattung ideal in den erweiterten Raum und übertrifft mit seiner Größe sogar den noch erhaltenen Teil der barocken Vorläuferkirche aus dem Jahr 1719. Seit 1918 gehört Rimbach zum Bistum Regensburg, wobei der Pfarrbereich ursprünglich bis nach Liebenstein und Ottenzell reichte – ein Hinweis auf die historische Bedeutung der Region als Seelsorgsgebiet.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Verbindung Rimbachs zu den umliegenden Ortschaften, insbesondere Zenching. Dort wurde 1876 eine Expositur gegründet, die zunächst als eigenständige Seelsorgestation unter finanzieller Absicherung der bischöflichen Behörde entstand. Die Pfarrer in Rimbach und Zenching prägten über Jahrhunderte die Region: Von Peter Thannhuber aus dem Kloster Cham bis zu Monsignore Dr. Seidl, der seit 2018 die Gemeinde leitet, spiegeln ihre Namen die Kontinuität und den Wandel der Pfarrstruktur wider.
Das Pfarrbüro selbst dient als Dienstleistungszentrum für Gläubige und Besucher, bietet Beratung zu sakralen Anliegen und ist ein Ort der Begegnung. Neben der Kirche befindet sich das alte Schulhaus aus dem 19. Jahrhundert, das ebenfalls Zeugnis der historischen Entwicklung gibt. Die Umgebung Rimbachs war zudem Schauplatz einer mittelalterlichen Burg, die zunächst von den Zenchingern und später von den Chamerauern beherrscht wurde – ein weiterer Beleg für die enge Verflechtung von Kirche und lokaler Geschichte.
Mit einer Bewertung von 3,7 Sternen (basierend auf 21 Einträgen) und einem rollstuhlgerechten Parkplatz signalisiert das Pfarrbüro Rimbach Zugänglichkeit und eine offene Haltung gegenüber der Gemeinschaft. Es steht als lebendiger Ort der Tradition und des modernen Glaubenslebens inmitten einer Region, die von sakraler Geschichte und kultureller Identität geprägt ist.