Ruine

Burgruine Herrenbröl

53809 Ruppichteroth

Highlights

  • Die Burgruine Herrenbröl liegt im Tal des Waldbrölbaches im Bergischen Land.
  • Erste urkundliche Erwähnung der Burg erfolgte 1417.
  • Im 18. Jahrhundert kam die Burg durch Heirat an die Herren von Martial.

Eigenschaften

Parkplatz vorhanden Kulturell Ganzjährig

Kultur-Ausflug zur Burgruine Herrenbröl in Ruppichteroth erkunden

Die Burgruine Herrenbröl liegt im Tal des Waldbrölbaches und zählt zu den bedeutenden kulturhistorischen Zeugnissen im Rhein-Sieg-Kreis. Diese ehemalige Niederungsburg befindet sich zwischen den Ortsteilen Ruppichteroth und Schönenberg und thront auf einer Höhe von rund 150 Metern über NHN. Die Ruine ist ein beliebter Ausflugsort für Besucher, die Geschichte hautnah erleben möchten. Die Burg wurde vermutlich bereits im 13. Jahrhundert als Rittersitz errichtet, wenngleich die genaue Baugeschichte größtenteils im Dunkeln liegt. Erste urkundliche Erwähnungen der Burg finden sich erst im Jahr 1417, als sie im Zusammenhang mit Gütern im Kirchspiel Eitorf genannt wird. Im 15. Jahrhundert erfolgte wohl ein bedeutender Umbau durch die Herren von Scheidt, zu dem unter anderem der noch heute sichtbare Turm und weitere erhaltene Mauerreste gehören. Einige Elemente wie der Burgbrunnen datieren noch aus der ursprünglichen Bauzeit und zeugen von der frühen Nutzung der Anlage. Diese architektonischen Überreste machen die Burgruine Herrenbröl zu einem lohnenswerten Ziel für Kulturinteressierte und Geschichts-Freunde. Im 18. Jahrhundert gelangte die Burg durch Heirat in den Besitz der Familie von Martial. Besonders hervorzuheben ist Franz Ferdinand Clemens von Martial, der mit der Burg in Verbindung gebracht wird, obwohl der genaue Zeitpunkt seines Wohnsitzes unklar ist. Nach seinem Tod kam es zu einer komplizierten Erbfolge, die letztlich zur Zwangsversteigerung und zum Verkauf der Burg führte. Um 1833 wurde das Anwesen samt Nebengebäuden und rund 40 Morgen Land an Carl Hundhausen veräußert, der es kurze Zeit später weiterverkaufte. Die Besitzverhältnisse blieben bis ins 20. Jahrhundert zersplittert, bevor die Ruine allmählich zu einem geschützten Kulturdenkmal wurde. Heute lädt die Burgruine Herrenbröl zu Entdeckungstouren und historischen Streifzügen ein. Der Gelände ist ganzjährig zugänglich und bietet einen authentischen Einblick in das Leben und die Architektur des Mittelalters. Besucher können die Reste der ehemaligen Mauern, den Turm und den Brunnen erkunden und dabei die Atmosphäre einer einst bedeutenden Rittersitzburg spüren. Die idyllische Lage im Waldgebiet macht den Ort zudem zu einem idealen Ziel für Wanderungen und kulturelle Ausflüge in der Region Ruppichteroth.

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Häufige Fragen zu Burgruine Herrenbröl

Wo befindet sich die Burgruine Herrenbröl?
Die Burgruine Herrenbröl liegt im Tal des Waldbrölbaches zwischen den Ortsteilen Ruppichteroth und Schönenberg im Bergischen Land, Nordrhein-Westfalen. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wann wurde die Burg Herrenbröl erstmals urkundlich erwähnt?
Die Burg Herrenbröl wurde erstmals am 8. Oktober 1417 urkundlich erwähnt. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Wer baute den Turm und weitere Teile der Burg im 15. Jahrhundert?
Im 15. Jahrhundert wurden der Turm sowie weitere Teile der Burganlage wahrscheinlich von den Herren von Scheidt errichtet. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia

Welcher Adelsgeschlecht besaß die Burg im 18. Jahrhundert?
Mitte des 18. Jahrhunderts kam die Burg durch Heirat an den Freiherrn Carl Georg von Martial zu Birlinghoven. Stand Mai 2026.

Quelle: wikipedia