St. Andreas
Highlights
- Die römisch-katholische Pfarrkirche St. Andreas in Sachsenkam wurde 1787 barock umgestaltet.
- Sie ist in der Liste der Baudenkmäler unter Nr. D-1-73-141-1 eingetragen.
- Die Kirche gehört zum Dekanat Bad Tölz-Wolfratshausen im Erzbistum München und Freising.
Tipps
- Die Kirche liegt zentral im Ort und ist über die Bergstraße gut zu erreichen. Parkmöglichkeiten sind in der näheren Umgebung vorhanden.
- Im Obergeschoss der Sakristei befindet sich ein Oratorium, das einen besonderen kulturellen und religiösen Reiz darstellt.
Eigenschaften
Über St. Andreas
Die Pfarrkirche St. Andreas in Sachsenkam ist eine römisch-katholische Sakralstätte im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen in Oberbayern. Die Kirche zählt zu den Baudenkmälern der Gemeinde und ist dem Erzbistum München und Freising zugeordnet. Sie gehört zum Dekanat Bad Tölz-Wolfratshausen und steht unter der Nummer D-1-73-141-1 in der Denkmalliste des Landkreises.
Der Kirchenbau ist im Wesentlichen eine spätgotische Saalkirche, die später barocken Umbauten unterzogen wurde. Das Langhaus gliedert sich in vier Jochen und führt zum eingezogenen, dreiseitig geschlossenen Chor im Osten. An der Südseite des Langhauses befindet sich ein Vorbau, der zum Haupteingang führt. Der Chorflankenturm an der Südwand des Chors ist mit einem spitzen Helm versehen. An der Südostecke des Chors und des Turms schließt sich die Sakristei an, in deren Obergeschoss sich ein Oratorium befindet.
In der Kirche ist ein Gemälde mit der Darstellung der Apostel Petrus und Paulus untergebracht, das unter dem Einfluss des venezianischen Malers Giovanni Battista Pittoni entstand. Diese künstlerische Besonderheit verweist auf die Verbindung der Kirche zur barocken Kunst des 18. Jahrhunderts. Die Innenausstattung spiegelt sowohl den spätgotischen Ursprung als auch die barocke Gestaltung wider und trägt damit zur kulturellen und kunsthistorischen Bedeutung des Ortes bei.
Die Kirche St. Andreas ist nicht nur religiöses Zentrum der Pfarrei, sondern auch ein kulturhistorisches Zeugnis der Region. Sie steht in enger Verbindung zur Filialkirche St. Jakobus in Piesenkam sowie zum Kloster Reutberg. Als Teil des Erzbistums München und Freising fungiert sie weiterhin als Ort der liturgischen und pastoralen Arbeit.