Kirche/Kloster

St. Cornelius und Cyprian

48629 Metelen

Highlights

  • Die katholische Pfarrkirche St. Cornelius und Cyprian in Metelen ist ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem 12. Jahrhundert.
  • Das Langhaus wurde bis zur zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts fertiggestellt und später umgebaut.
  • Die Kirche zeigt spätromanische und gotische Bauelemente, darunter Rundbogenfenster und Spitzbögen.

Tipps

  • Die Kirche St. Cornelius und Cyprian in Metelen ist eine denkmalgeschützte spätromanische Stufenhalle mit besonderer Architektur, die einen Besuch wert ist.
  • Der kinderfreundliche Pastor sorgt für eine angenehme Atmosphäre, besonders bei Familienmessen.
  • Bei kalten Temperaturen in der Kirche ist warme Kleidung empfehlenswert, um den Besuch angenehm zu gestalten.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Über St. Cornelius und Cyprian

Die katholische Pfarrkirche St. Cornelius und Cyprian in Metelen im Kreis Steinfurt ist ein denkmalgeschütztes Sakralgebäude mit einer bemerkenswerten Bau- und Kunsthistorie. Die Kirche entstand Ende des 12. Jahrhunderts als Stiftskirche und zählt heute zu den bedeutenden spätromanischen Hallenkirchen Westfalens. Auf einem von Bäumen umstandenen Kirchplatz gelegen, präsentiert sich das Bauwerk mit einer massiven Westfassade, die durch einen Treppengiebel und einen Südwestturm geprägt ist. Ursprünglich war eine Doppelturmanlage vorgesehen, doch nur der Südturm wurde realisiert. Das Äußere des Gebäudes zeigt eine Mischung aus romanischen und späteren gotisierenden Elementen, darunter Rundbogenfenster, Säulenverzierungen und ein charakteristischer Kastenrahmen um das Südportal.

Das Innere der Kirche besticht durch ein spätromanisches Hallensystem, das bereits Übergänge zur Gotik aufweist. Die Gewölbe des Hauptschiffs sind mit Rundstabrippen versehen und zeigen die typischen Merkmale der sogenannten angevinischen Gotik. Die Hauptstützen sind mehrfach gestuft, und die Architektur folgt einem gebundenen System, bei dem je zwei Seitenschiffsjoche einem Joche des Mittelschiffs entsprechen. Diese Bauweise ist selten und erinnert an die Basilica Sant’Ambrogio in Mailand. Während der umfassenden Umbauten im 19. Jahrhundert wurde ein südliches Seitenschiff hinzugefügt, die Sakristei erweitert und die Fenster im Chor erneuert. In den 1950er Jahren erfolgte eine weitere umfassende Restaurierung, bei der unter anderem die ursprüngliche Nonnenempore wieder sichtbar wurde.

Die Kirche verbindet sakrale Ruhe mit einer lebendigen Gemeindepräsenz. Die Pfarrgemeinde wird von einem Pastor betreut, der regelmäßig für sein freundliches und kinderfreundliches Auftreten gelobt wird. Die Familienmessen sind gut vorbereitet und bieten eine einladende Atmosphäre. Besucher berichten von einer liebevoll gepflegten Kirche, in der sowohl der Gottesdienst als auch die architektonischen Details zum Erlebnis werden. Die kleine Stiftskammer, die 1989 angebaut wurde, erweitert das Angebot des Kirchengebäudes und lädt zur Besinnung ein. Die Kombination aus historischem Wert, stimmungsvoller Architektur und einer engagierten Gemeinschaft macht die Kirche St. Cornelius und Cyprian zu einem bemerkenswerten kulturellen und religiösen Ort im Kreis Steinfurt.

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