Wrack
Highlights
- Das Schiffswrack der Altengamme liegt seit Mai 1945 direkt am Strand von Neu Mukran.
- Das 129 Meter lange Wrack ist ein beliebtes Ausflugsziel auf Rügen.
- Der Tanker wurde 1916 erbaut und 1945 vor Sassnitz von sowjetischen Flugzeugen versenkt.
Tipps
- Das historische Wrack stammt aus dem Jahr 1916 und lag seit Mai 1945 vor Ort, nachdem es während eines Angriffs gesunken war.
- Für Spaziergänge am Strand und fotografische Motive eignet sich der Bereich um das Wrack, besonders bei gutem Wetter und ruhiger See.
Eigenschaften
Über Wrack
Das Wrack des ehemaligen Tankschiffs Altengamme liegt direkt am Strand von Neu Mukran in der Stadt Sassnitz, im Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern. Es handelt sich um ein historisches Schiffswrack aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das seit Ende des Zweiten Weltkriegs vor der Küste vor Anker liegt. Das Schiff wurde ursprünglich 1916 unter dem Namen „RFA OLETTA“ in Dienst gestellt und wechselte im Laufe der Jahre mehrfach den Namen und die Flagge, ehe es 1940 in deutsche Hand überging und in „Altengamme“ umbenannt wurde.
Im Mai 1945 wurde das Schiff vor der Insel Rügen von sowjetischen Flugzeugen angegriffen und nach Bombentreffern sank es in der Nähe des Strandes von Neu Mukran. Heute ragt der Rumpf des Wracks aus dem Wasser und bildet ein markantes Element am Horizont der Küste. Mit einer Länge von rund 129 Metern und einer Breite von fast 17 Metern ist das Wrack ein imposantes, wenn auch ruhiges Zeugnis der Seefahrtsgeschichte des 20. Jahrhunderts. Es liegt leicht zugänglich am Strand und kann bei Ebbe bis auf wenige Meter genau betreten werden.
Das Wrack ist sowohl für Spaziergänge als auch für kürzere Ausflüge geeignet und wird gelegentlich von Touristen und Fotografen aufgesucht. Ein kostenfreier Parkplatz in unmittelbarer Nähe am Ostseeblick ermöglicht einen bequemen Zugang zum Strand. Von dort aus ist es nur ein kurzer Fußweg bis zu dem Schiffswrack. Die Umgebung lädt mit einer offenen Sicht über die Ostsee zum Verweilen ein, was von Besucherinnen und Besuchern regelmäßig als lohnenswert wahrgenommen wird – weniger wegen des Wracks selbst, vielmehr wegen der malerischen Aussicht auf die Küste und das Meer.
Das Wrack wurde in den 1990er Jahren archäologisch dokumentiert, lag jedoch davor und danach lange Zeit teilweise unter Wasser und Sand begraben. Heute ist es bei entsprechenden Wetter- und Gezeitenverhältnissen gut sichtbar. Die Umgebung ist auch für Familien mit Kindern sowie für Hundebesitzer geeignet. Die Kombination aus Strandgang, Geschichte und Natur macht diesen Ort zu einem ruhigen, aber sehenswerten Ausflugsziel an der pommerschen Küste.