Städtische Galerie Rosenheim
Highlights
- Die Städtische Galerie Rosenheim zeigt Kunst des frühen 20. Jahrhunderts, darunter Chiemsee-Maler und Münchner Schule wie Leibl oder Makart.
- Aktuelle regionale Künstler wie Josua Reichert oder Peter Tomschiczek prägen das moderne Ausstellungsprogramm der barrierefreien Galerie.
- Zugang nur über Führungen – die Sammlung wird durch gezielte Ankäufe aus Ausstellungen laufend erweitert.
Tipps
- Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Ausstellung für alle Besucherinnen und Besucher.
- Ein Parkplatz mit rollstuhlgerechten Stellplätzen steht in unmittelbarer Nähe der Galerie zur Verfügung.
- Die Sammlung umfasst Werke der Münchner Schule sowie zeitgenössische Kunst mit regionalem Bezug und überregionaler Bedeutung.
Eigenschaften
Kunst entdecken: Städtische Galerie Rosenheim
Die Städtische Galerie Rosenheim ist ein zentraler kultureller Anlaufpunkt in der Stadt und gehört zu den Städtischen Sammlungen Rosenheim, die gemeinsam mit dem Städtischen Museum, dem Holztechnischen Museum und dem Stadtarchiv ein breites kulturelles Angebot unter einem Dach bündeln. Das Ziel dieser Kooperation ist es, durch eine inhaltlich fokussierte und qualitativ hochwertige Arbeit das kulturelle Erbe der Region sichtbar zu machen – von der Dokumentation über die Sammlung bis hin zur zeitgemäßen Präsentation und Vermittlung.
Der Schwerpunkt der Städtischen Galerie liegt auf einer ausgewählten Sammlung, die sich historisch gewachsen aus der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts zusammensetzt. Besonders hervorgehoben werden Werke von bedeutenden Künstlern wie den Chiemsee-Malern und Vertretern der „Münchner Schule“, darunter Namen wie Joseph Wopfner, Hans Makart, Franz Defregger oder Wilhelm Leibl. Diese Werke spiegeln den künstlerischen Ausdruck der Region und ihrer Zeit wider und bilden das Fundament der Sammlung. Durch gezielte Ankäufe aus aktuellen Ausstellungen wird das Spektrum kontinuierlich erweitert und um zeitgenössische Positionen ergänzt.
Neben der historischen Kunst widmet sich die Galerie auch der aktuellen Kunstszene und präsentiert Werke überregional bedeutender Künstler wie Josua Reichert, Fried Stammberger oder Franz und Erika Maria Lankes. Die Auswahl dieser Positionen unterstreicht den Anspruch, die Galerie als lebendigen Ort der Kunstvermittlung zu etablieren, der sowohl traditionelle als auch moderne Strömungen vereint. Der Zugang zur Galerie erfolgt ausschließlich im Rahmen von Führungen, die den Besuchern eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Exponaten ermöglichen.
Die Städtischen Sammlungen Rosenheim legen besonderen Wert auf eine inhaltlich abgestimmte Zusammenarbeit, um die Identität der Stadt durch gemeinsame Themen und Sammlungen zu stärken. Ein zentrales Anliegen ist es, Werke zu sammeln, die einen Bezug zur Region haben – sei es durch Herkunft, künstlerische Wurzeln oder thematische Bezüge. Durch Schenkungen, Erbschaften und gezielte Ankäufe wird das kulturelle Erbe der Region bewahrt und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Für Besucher aller Altersgruppen bietet die Galerie ein vielfältiges Vermittlungsprogramm, das insbesondere Schulklassen und Gruppen anspricht. Ob durch Führungen, Workshops oder spezielle Projekte – die Städtischen Sammlungen laden dazu ein, sich aktiv mit der Kunst und Geschichte der Region auseinanderzusetzen. Barrierefreiheit steht dabei im Vordergrund: Sowohl der Eingang als auch die Parkplätze sind rollstuhlgerecht gestaltet, um allen Interessierten den Zugang zu ermöglichen.