Caspersen Skulpturen Atrium
Highlights
- Caspersen schuf im Atrium Flensburg-Westliche Höhe eine skulpturale Installation mit lebensgroßer ‚Heiligen Familie‘.
- Die Arbeit gehört zu seinen öffentlichen Projekten wie ‚Arbeitspferd‘ (Holzskulptur) oder ‚Knock on Wood‘ in Flensburg.
- Skulpturen wie ‚Eisbär auf Eisscholle‘ oder ‚Bäreninsel‘ zeigen seinen Fokus auf Naturmotive und Gemeinschaftsprojekte.
Eigenschaften
Skulpturen Atrium Caspersen Flensburg-Westliche Höhe
Das Caspersen Skulpturen Atrium in Flensburg-Westliche Höhe ist ein einzigartiges künstlerisches Projekt des Bildhauers und Konzeptkünstlers Caspersen, das sich als lebendige Skulpturenlandschaft durch die Neustadt von Flensburg zieht. Im Rahmen des Programms *„ARTSTADT“* wurde hier ein offener Raum für zeitgenössische Skulptur geschaffen, der sich bewusst von klassischen Ausstellungen abhebt. Die Installation verbindet Alltagsgegenstände, abstrakte Formen und symbolträchtige Werke zu einer dynamischen Gesamtkomposition, die zum Verweilen und Entdecken einlädt.
Ein zentrales Werk des Atriums ist die „Heilige Familie“ – eine lebensgroße Skulptur, die in der Kulturlücke am St. Kochhafen installiert wurde. Daneben finden sich weitere markante Arbeiten wie *„Knock on Wood“* in der Bergmühle, einer historischen Stätte mit Denkmalschutz, oder die Holzskulptur *„Arbeitspferd“*, die in der Gemeinschaftsschule Meldorf (in direkter Nähe zur Region) ihre Anwendung fand. Caspersens Schaffen verbindet oft gesellschaftliche Themen mit handwerklicher Präzision, wie etwa in *„Frische Farbmische“* – einer interaktiven Kunstaktion, die in der Galerie Rungholt präsentiert wurde.
Das Projekt knüpft an internationale Ausstellungen an, etwa *„SELV-SELF-SELBST“* in Hamburg oder *„Wunderkammer 1 + 2“* in Buxtehude, wo Caspersen mit Werken wie *„Bäreninsel“* (einer Fluss-Skulptur) oder *„Eisbär auf Eisscholle“* (am Rantzauer See) aufhorfen ließ. Besonders bemerkenswert ist die Verbindung von Kunst und Sozialem: Durch Initiativen wie *„KunstSchaffen“* (durch *Kultur Hilfe-SH*) oder *„Tilstand – Tilgang“* (ein Projekt in Flensburg) wird Kunst hier nicht nur als Dekoration, sondern als Teil des urbanen Lebensraum verstanden. Selbst die Schifffahrtsmusik *„Hans Aalbass goes Cap Carneval“* zeigt Caspersens vielseitigen Zugang zu Kultur.
Das Atrium lädt Besucher ein, die Stadt neu zu erleben – nicht als statische Kulisse, sondern als Skulpturenlandschaft, die sich im Dialog mit dem Publikum ständig weiterentwickelt. Ob als Teil der *„WELTKUNST ANGELN“* (einem langjährigen Projekt mit Flensburger Bezug) oder als Beitrag zur *„Kunst-Zimmer-Frei/Art-Room-To-Rent“-Initiative*, Caspersens Werk bleibt ein Spiegel gesellschaftlicher Diskurse. Wer durch Flensburg-Westliche Höhe geht, entdeckt so mehr als nur Architektur: eine offene Werkstatt der Ideen, in der Kunst und Alltag verschmelzen.