See

Schwarzer Teich

09481 Elterlein

Highlights

  • Der Schwarze Teich ist ein künstlich angelegtes Gewässer aus dem 16. Jahrhundert zwischen Elterlein und Geyer.
  • Er gehört seit 2005 zum Naturschutzgebiet Hermannsdorfer Wiesen und ist etwa 4,5 Hektar groß.
  • Baden ist seit der Ausweisung als Naturschutzgebiet streng untersagt.

Tipps

  • Der Schwarze Teich ist ein künstlich angelegtes Gewässer im Erzgebirge, umgeben von Wald und Wanderwegen, ideal für Naturliebhaber.
  • Im Herbst bietet sich ein besonders buntes Panorama rund um den Teich, lohnt sich also ein Besuch in dieser Jahreszeit.
  • Baden ist seit 2005 aus Naturschutzgründen streng untersagt, daher sollte der Teich nur zu Besuchs- und Erholungszwecken genutzt werden.

Eigenschaften

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Über Schwarzer Teich

Der Schwarze Teich liegt im sächsischen Erzgebirgskreis, unweit der Ortschaft Elterlein. Der künstlich angelegte See entstand Ende des 16. Jahrhunderts und diente ursprünglich zur Wasserversorgung der umliegenden Bergwerke und Hammerwerke. Mit einer Fläche von rund 4,5 Hektar zählt er heute zu den kleineren Gewässern der Region und ist seit 2005 in das erweiterte Naturschutzgebiet Hermannsdorfer Wiesen eingebunden, welches als ältestes Naturschutzgebiet Sachsens gilt.

Der Teich befindet sich mitten im Wald in einer Talsenke und wird von der Geyerschen Straße umgeben, die allerdings inzwischen für den motorisierten Verkehr weitgehend gesperrt ist. Das Wasser des Schwarzen Teichs speist sich aus mehreren Quellen, darunter das Magdloch, das Krebsloch und das Heuschuppenbächel. Der Wolfersbach leitet das Wasser des Teichs weiter in Richtung Rote Pfütze. Die unmittelbare Umgebung ist geprägt von sumpfigen Zonen und naturnahen Waldflächen, die eine reichhaltige Flora und Fauna beherbergen.

In den vergangenen Jahrzehnten wurde der Schwarze Teich auch als Naherholungsgebiet genutzt, insbesondere zum Baden und Campen. Aufgrund seiner Lage und der fehlenden Badeeinrichtungen in Elterlein war er bei der örtlichen Bevölkerung beliebt, wobei auch FKK-Baden stattfand. Mit der Ausweisung als Naturschutzgebiet wurde der Badegang jedoch untersagt, um die empfindliche Ökologie des Gebiets zu schützen. Bereits in der DDR war geplant worden, den Teich einzuzäunen, um den Zugang einzuschränken – ein Vorhaben, das mangels Material nicht realisiert wurde.

Die Tier- und Pflanzenwelt rund um den Schwarzen Teich ist artenreich. Es konnten seltene Pflanzenarten wie Sonnentau, Arnika, Blauer Eisenhut und Braunrote Stendelwurz nachgewiesen werden. Auch verschiedene seltene Vogelarten nutzen das Gebiet als Rastplatz, darunter der Wachtelkönig. Diese Vielfalt unterstreicht die Bedeutung des Schwarzen Teichs als ökologisch wertvolles Biotop im erzgebirgischen Raum.

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