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Trogener Moore

88179 Oberreute

Highlights

  • Das Naturschutzgebiet Trogener Moore liegt nordwestlich von Hinterschweinhöf im Landkreis Lindau.
  • Es umfasst die Hochmoore Geiwitzen Moos und Großes Moos mit angrenzenden Plenterwäldern und Streuwiesen.
  • Ziel des Schutzes ist die Erhaltung seltener Pflanzen- und Tierarten sowie der naturnahen Moor- und Waldökosysteme.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet Trogener Moore ist nur an den Rändern betreten – der Hauptbereich bleibt unzugänglich, um die empfindliche Moorvegetation zu schützen.
  • Im angrenzenden Plenterwald lohnt sich eine Beobachtung der seltenen Pflanzen- und Tierarten, besonders entlang der Feuchtstellen.
  • Tritt nur auf festgelegten Wegen auf, um den natürlichen Wasserhaushalt und die empfindlichen Lebensräume nicht zu stören.

Eigenschaften

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Über Trogener Moore

Das Naturschutzgebiet Trogener Moore befindet sich im südlichen Teil des Marktes Weiler-Simmerberg im Landkreis Lindau in Bayern. Es umfasst die zusammenhängenden Hochmoore Geiwitzen Moos und Großes Moos sowie angrenzende Plenterwälder, Feucht- und Streuwiesen. Das Gebiet ist im Wasserhaushalt eng verzahnt und insgesamt nur an den Rändern erschlossen. Der überwiegende Mooranteil bleibt aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit unzugänglich und trägt damit zum Erhalt seltener ökologischer Strukturen bei.

Geografisch erstreckt sich das Schutzgebiet nordwestlich von Hinterschweinhöf, einem Ortsteil der Gemeinde Oberreute. Im Nordosten verläuft die Bundesstraße 308, während im Osten die Kreisstraße LI 10 die Region tangiert und der Hausbach fließt. Im Südosten führt die Staatsstraße 2004 vorbei. Richtung Südwesten grenzt das Areal an Österreich an, wo der Eyenbach als linker Zufluss der Rotach den Grenzverlauf markiert. Diese Lage prägt den natürlichen Wasserhaushalt des Moorgebiets maßgeblich.

Das Schutzziel des Naturschutzgebietes Trogener Moore besteht darin, den komplexen Moorökosystemen mit Hoch- und Übergangsmoorflächen sowie Spirkenfilzresten langfristig zu erhalten. Dazu zählt auch der Schutz eines regenerierten Torfstichs und der angrenzenden Streuwiesen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Erhaltung und Förderung des am Moorrand vorkommenden, naturnahen Fichten-Tannen-Buchen-Waldes. Die besonderen durch den Wasserhaushalt geprägten Lebensbedingungen sollen erhalten bleiben, um die Vielfalt der Tier- und Pflanzengemeinschaften zu sichern.

Ein zentraler Aspekt des Naturschutzes ist zudem der Schutz von Eiszeitreliktpflanzen sowie anderer gefährdeter und seltener Arten von Fauna und Flora. Die Moorvegetation, die besonders empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert, soll durch die Gebietsausweisung vor schädlichen Trittzugängen und Störungen bewahrt werden. Dadurch bleibt das Gebiet ein Rückzugsort für empfindliche Arten und trägt zur biologischen Vielfalt im Landkreis Lindau bei.

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