Galerie Shona
Highlights
- Seit 1999 präsentiert die Galerie Shona in Hamburg-Nord zeitgenössische Steinskulpturen aus Zimbabwe als reine Kunstform.
- Regelmäßige Workshops mit zimbabwischen Bildhauern und Wechselausstellungen mit international renommierten Künstlern prägen das Programm.
- Die Galerie verbindet afrikanische Kunst mit europäischem Publikum durch thematische Schwerpunkte wie Wildlife oder Weihnachtsausstellungen.
Tipps
- Die Galerie Shona präsentiert Skulpturen der traditionellen Steinbildhauerei aus Zimbabwe als eigenständige Kunstform ohne direkte kulturelle Verankerung.
- Besucher erhalten Einblicke in die Biografien der Künstler sowie die internationalen Ausstellungsgeschichten ihrer Werke, etwa im MoMA oder Musée Rodin.
- Regelmäßige Workshops mit zimbabwischen Bildhauern bieten praktische Einblicke in Techniken und künstlerische Herangehensweisen für Interessierte.
Eigenschaften
Kunstgalerie Shona in Hamburg-Nord entdecken
Die Galerie Shona in Hamburg-Nord ist eine einzigartige kulturelle Institution, die seit ihrer Eröffnung im Frühjahr 1999 der Steinbildhauerei aus Zimbabwe eine feste Präsenz in der Stadt verleiht. Als erste Adresse für diese Kunstform in Hamburg bietet sie nicht nur Ausstellungsräume, sondern auch ein vielfältiges Programm, das Besucher:innen in die faszinierende Welt der Shona-Kunst eintauchen lässt. Besonders hervorzuheben sind die regelmäßigen Gartenausstellungen, die durch Bildhauer-Workshops mit zimbabwischen Künstler:innen ergänzt werden und so einen direkten Zugang zur Entstehungsgeschichte der Skulpturen ermöglichen.
Die Galerie verbindet traditionelle Handwerkskunst mit moderner Kunstpraxis. Die Shona-Skulpturen, oft aus Stein gefertigt, sind kein bloßer Ausdruck kultureller Wurzeln, sondern entstanden als reine Kunstform – ein „l’art pour l’art“. Jede Skulptur erzählt eine Geschichte, die sich in den Biografien der Künstler:innen widerspiegelt. Diese geben Einblick in ihre Ideen, internationale Ausstellungen und den künstlerischen Werdegang, der von Familienverbänden wie den Collens geprägt ist. Claud Collens, ein Pionier der Steinbildhauerei, vermittelte sein Wissen an seine Kinder, die das Handwerk an jüngere Geschwister weitergaben und so eine lebendige Tradition bewahrten.
Ein besonderer Schwerpunkt der Galerie liegt auf der Vermittlung von Wissen und Handwerk. Regelmäßig besuchen zimbabwische Künstler:innen Europa, um Workshops für Hobby- und Profibildhauer:innen in Frankreich, Dänemark und Hamburg anzubieten. Die Galerie selbst hat bereits renommierte Ausstellungen in Institutionen wie dem MoMA in New York und dem Musée Rodin in Paris präsentiert – ein Beweis für die internationale Anerkennung der Shona-Kunst. Aktuell bereichert die deutsche Drahtkünstlerin Susa Jörgen das Programm, deren überzeugende Portraitfotografien bereits in der IMBA-Galerie in Hamburg-Winterhude gezeigt wurden.
Ein Highlight ist die Verbindung von Kunst und Natur: Die Galerie präsentiert regelmäßig Wildlife-Themen, etwa durch Tierskulpturen aus Simbabwe, die perfekt zu fotografischen Werken passen. Besonders beliebt sind die inspirierenden Weihnachtsausstellungen, die Kunsthandwerk, Malerei, Steindrucke und exklusive Shona-Skulpturen vereinen. Bei Glühwein, Kaffee oder Tee entsteht so eine gemütliche Atmosphäre, in der Besucher:innen nicht nur Kunst erleben, sondern auch nachhaltige Geschenkideen aus Zimbabwe entdecken können. Die Ausstellungen laden ein, die kulturelle Vielfalt Afrikas kennenzulernen und gleichzeitig die handwerkliche Meisterschaft der Shona-Künstler:innen zu würdigen.