Johannes-Prassek-Park
Highlights
- Der Johannes-Prassek-Park liegt im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd und erstreckt sich über etwa 2 Hektar.
- Er entstand auf dem Gelände eines ehemaligen Gaswerkes und verbindet sich über die Heinz-Gärtner-Brücke mit Winterhude.
- Der Park wurde 2011 eingeweiht und ist nach Johannes Prassek, einem der Lübecker Märtyrer, benannt.
Tipps
- Bei Besuchen im Johannes-Prassek-Park sollte man auf Radfahrer achten, da diese teilweise schnell durch den Park fahren.
- Der Park verfügt über Grillplätze, Bänke, Spiel- und Bolzflächen sowie eine große Wiese – ideal für verschiedene Freizeitaktivitäten.
- Müll sollte eigenverantwortlich mitgenommen werden, da es in einigen Bereichen zu Verunreinigungen kommen kann.
Eigenschaften
Über Johannes-Prassek-Park
Der Johannes-Prassek-Park liegt im Hamburger Stadtteil Barmbek-Süd im Bezirk Hamburg-Nord. Die etwa zwei Hektar große Grünanlage erstreckt sich entlang einer Nord-Süd-Achse und verbindet sich landschaftlich mit dem angrenzenden Stadtpark. Ursprünglich war das Gelände des Parks von einem Gaswerk geprägt, bevor es in eine öffentliche Parkanlage umgewandelt wurde. Der Park dient heute als Teil einer Grünverbindung zwischen Barmbek-Süd und den umliegenden Stadtteilen und lädt zu Spaziergängen, Bewegung und Erholung ein.
Der Park verfügt über eine vielfältige Gestaltung: Im Süden dominiert eine platzartige Struktur, während im mittleren Bereich Spielplätze sowie Bolz- und Sportflächen integriert sind. Am nördlichen Ende erstreckt sich eine große Wiese, die von Baumgruppen umsäumt wird. Ein vier Meter breiter Hauptweg verbindet die südliche Weidestraße mit der autofreien Osterbekstraße im Norden. An der südlichen Ecke befindet sich eine Station des Stadtrad-Systems, was den Zugang zur Anlage besonders per Fahrrad erleichtert. Seit 2013 besteht am Nordende des Parks zudem eine Brücke über den Osterbekkanal, die den Übergang in die Winterhuder Jarrestadt ermöglicht.
Benannt ist der Park nach Johannes Prassek, einem der sogenannten Lübecker Märtyrer, der 1911 in Barmbek geboren wurde. Die Brücke am Nordende ehrt den Sozialdemokraten und Widerstandskämpfer Heinz Gärtner. Die Idee zur Schaffung eines Parks an dieser Stelle bestand bereits Mitte der 1990er Jahre als Ausgleich zur Bebauung durch den Bürokomplex AlsterCity. Aufgrund komplexer Verhandlungen über einen Flächentausch verzögerte sich die Umsetzung über mehrere Jahre. Letztendlich wurde der Park im Jahr 2011 eröffnet, finanziert durch eine Vereinbarung mit dem ehemaligen Grundstückseigentümer.
Der Johannes-Prassek-Park bietet verschiedene Freizeitmöglichkeiten: Neben einer großen Wiese mit Bäumen zum Verweilen gibt es spezielle Grillplätze, Bänke, einen Basketballkorb sowie einen Fußballplatz. Diese Ausstattung macht ihn besonders für Anwohner attraktiv. Kritik gibt es hingegen von einigen Nutzern, die bemängeln, dass Radfahrer oft zu schnell unterwegs sind und somit die Ruhe anderer Besucher stören. Auch die Sauberkeit wird an manchen Stellen als verbesserungswürdig angesehen, insbesondere in der Nähe der Grillplätze. Dennoch genießt der Park bei vielen Besuchern eine positive Resonanz, wie das durchschnittliche Bewertungsniveau von 4,3 von 5 Sternen bei über 120 Bewertungen zeigt.