Kolping-Begegnungsstätte
Highlights
- Die Kolping-Begegnungsstätte in Schermbeck dient als rollstuhlgerechter Veranstaltungsraum.
- Der dazugehörige Verein wurde im Jahr 1992 mit 21 Gründungsmitgliedern ins Leben gerufen.
Tipps
- Ein rollstuhlgerechter Parkplatz sowie ein barrierefreier Eingang erleichtern den Zugang zur Einrichtung.
- Im Foyer des Erdgeschosses befindet sich eine historische Ansicht des Hauses aus dem Jahr 1930.
Eigenschaften
Kultur & Theater in Schermbeck: Kolping-Begegnungsstätte
Die Kolping-Begegnungsstätte in Schermbeck ist ein vielseitiger Veranstaltungsraum, der eine besondere Verbindung zwischen lokaler Tradition und gesellschaftlichem Engagement schafft. Die Geschichte des Standorts ist eng mit der Vision der Kolpingsfamilie verknüpft, die bereits frühzeitig den Wunsch nach dem Bau eines eigenen Hauses hegte. Nachdem diese Idee über einen längeren Zeitraum mehrfach aufgegriffen wurde, konnte sie schließlich durch die Initiative von Frau Mathilde Spickermann realisiert werden, um den letzten Willen ihres Mannes zu erfüllen.
Architektonisch basiert die Anlage auf einem ehemaligen Bauernhaus. Der Mittelteil bestand ursprünglich aus einem Fachwerkbau, dessen genaues Baujahr nicht mehr feststellbar ist. Im Laufe der Zeit wurde das Ensemble erweitert: In den Jahren 1920 und 1930 kamen ein Wohntrakt im Norden sowie ein Scheunenteil mit Ställen im Süden hinzu. Ein Gemälde des alten Hofes vom Künstler Heinrich Baumeister sowie eine historische Ansicht des Hauses im Foyer des Erdgeschosses machen diese bauliche Entwicklung für Besucher anschaulich greifbar.
Die formelle Gründung der Begegnungsstätte erfolgte im Rahmen einer Versammlung, an der 21 Personen teilnahmen, die unmittelbar als Mitglieder des Vereins eintraten. Während der Rohbau der Anlage zügig errichtet wurde, folgte daraufhin der detaillierte Innenausbau, um den Ort für kulturelle und soziale Zwecke nutzbar zu machen.
Heute dient die Einrichtung als wichtiger Anlaufpunkt für Begegnungen und Veranstaltungen in Schermbeck. Um die Barrierefreiheit für alle Gäste zu gewährleisten, verfügt die Kolping-Begegnungsstätte über einen rollstuhlgerechten Eingang sowie entsprechende rollstuhlgerechte Parkplätze. Damit vereint die Stätte historische Substanz mit moderner Zugänglichkeit für die Öffentlichkeit.