St. Georgskirche Schermbeck
Highlights
- Die St.-Georgs-Kirche in Schermbeck wurde 1415 geweiht und ist eine spätgotische Pseudobasilika aus rotem Backstein.
- Nach einem Brand 1483 wurde das nördliche Seitenschiff nicht wieder aufgebaut, was zur asymmetrischen Dachform führte.
- Der Westturm zeigt eine Eckverklammerung aus Haustein und wird seit 1730 von einem goldenen Schwan gekrönt.
Tipps
- Besucher der St. Georgskirche in Schermbeck können an Konfirmationen und Gottesdiensten teilnehmen, die oft mit Kaffee und Gebäck verbunden sind.
- Die Kirche ist zweischiffig und verfügt über ein schlichtes Kreuzrippengewölbe sowie große Spitzbogenfenster im Chorbereich.
- Nach besonderen Gottesdiensten oder Veranstaltungen lohnt sich ein Blick auf die historische Backsteinarchitektur des 15. Jahrhunderts.
Eigenschaften
Ausflug Kultur Sakral: St. Georgskirche Schermbeck erkunden
Die St. Georgskirche in Schermbeck zählt zu den bedeutenden sakralen Bauten Nordrhein-Westfalens und ist ein eindrucksvolles Zeugnis spätgotischer Architektur. Die evangelische Kirche wurde Anfang des 15. Jahrhunderts auf den Fundamenten einer älteren Kapelle errichtet und bereits 1415 geweiht. Seitdem prägt sie nicht nur das Ortsbild von Schermbeck, sondern ist auch ein wichtiger geistlicher und kultureller Anlaufpunkt im Kirchenkreis Wesel.
Der Kirchenbau ist eine geostete, ursprünglich dreischiffige Pseudobasilika und wurde aus rotem Backstein errichtet. Besonders bemerkenswert ist die asymmetrische Anlage des Daches, die auf einen Brand im Jahr 1483 zurückgeht, nach dem das nördliche Seitenschiff nicht wieder aufgebaut wurde. Der mächtige Westturm gliedert sich durch umlaufende Gesimse in drei Geschosse und ziert seit 1730 ein goldener Schwan die Turmspitze – ein Symbol des Luthertums. Nach einem weiteren Brand im Jahr 1742 erhielt der Turm ein flaches Pyramidendach anstelle des ursprünglichen spitzen Helms.
Das Innere der Kirche besticht durch ein schlichtes Kreuzrippengewölbe und große Spitzbogenfenster im Chorbereich. Ursprünglich dreischiffig, ist der Raum heute zweischiffig, wobei die Stelle des ehemaligen nördlichen Seitenschiffs durch eine hohe, schlichte Innenwand geschlossen wird. An der Nord- und Westseite verfügt die Kirche über Emporen. Im Zweiten Weltkrieg, bei einem Bombenangriff im März 1945, wurde fast die gesamte Ausstattung zerstört. Zu den Verlusten zählten unter anderem eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert, eine Gebots-Tafel aus dem Jahr 1596 sowie eine Orgel mit Renaissancegehäuse. Lediglich ein Altarbild aus der Schule des Weseler Malers Derick Baegert konnte gerettet werden. Der Wiederaufbau erfolgte zwischen 1945 und 1951.
Heute dient die St. Georgskirche nicht nur als Gotteshaus, sondern auch als kultureller Raum mit regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen. Die Gemeinde setzt sich aktiv für das geistliche und soziale Leben vor Ort ein und gehört zum evangelischen Kirchenkreis Wesel. Auch in der Corona-Pandemie bot die Kirche über ihre Webseite digitale Gottesdienste sowie weitere Angebote an, um den Kontakt zur Gemeinde aufrechtzuerhalten.
Mit einem durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen bei Google zeigt die St. Georgskirche, dass sie sowohl architektonisch als auch in ihrer Gemeindearbeit einen hohen Stellenwert genießt. Sie ist damit ein lohnenswertes Ausflugsziel für alle, die sich für Sakralbaukunst, Regionalgeschichte oder die evangelische Kirchenkultur Nordrhein-Westfalens interessieren.
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Häufige Fragen zu St. Georgskirche Schermbeck
Wann wurde die St. Georgskirche in Schermbeck erbaut?
Quelle: wikipedia
Welche Baustil hat die St. Georgskirche?
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Welche Besonderheiten hat der Turm der St. Georgskirche?
Quelle: wikipedia
Zu welcher Kirche gehört die St. Georgskirche in Schermbeck?
Quelle: wikipedia