Üfter Mark
Highlights
- Die Üfter Mark ist ein geschlossenes Waldgebiet zwischen den Kreisen Borken, Recklinghausen und Wesel.
- Das 1.700 Hektar große Gebiet erstreckt sich vom Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland bis zur niederrheinischen Sandplatte.
- Heute dient es als Naturerlebnisgelände mit barrierefreien Wegen, Rothirschbeobachtung und Naturschutzflächen.
Tipps
- Gut ausgebaute Wanderwege mit schönen Wäldern und Heidelandschaften bieten viel Raum für Entdeckungen.
- Das Gelände ist teilweise umzäunt, Gittertore ermöglichen den Zutritt und sorgen für sichere Tierbeobachtung.
- Barrierefreier Rundwanderweg mit Informationstafeln und geplante Aussichtsplattformen für Naturerlebnis.
Eigenschaften
Naturausflug in Üfter Mark, Schermbeck
Die Üfter Mark ist ein beeindruckendes Waldgebiet im nordrhein-westfälischen Schermbeck und erstreckt sich im Übergangsbereich zwischen dem Niederrheinischen Tiefland und dem westlichen Münsterland. Mit einer Fläche von rund 1.700 Hektar gehört sie zu den größten zusammenhängenden Waldflächen der Region und liegt vollständig im Kreis Wesel. Das Gelände wird durchzogen von gut ausgebauten Wegen, die Wanderer jeden Alters zu einer abwechslungsreichen Entdeckungstour einladen. Besonders hervorzuheben ist die barrierefreie Gestaltung einzelner Rundwege, die auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sind.
Das Waldareal ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch von hohem ökologischen Wert. Es umfasst mehrere Naturschutzgebiete, darunter das 34 Hektar große „Üfter Mark“-Schutzgebiet mit seiner charakteristischen Heidelandschaft. Diese trockenen, bodensauren Flächen sind ein selten gewordener Lebensraum und stellen ein wichtiges Bindeglied in der regionalen Biotopvernetzung dar. Auch seltene Tier- und Pflanzenarten wie Heidelerchen, Schwarzspechte oder der Gemeine Wacholder finden hier geeignete Lebensbedingungen. Im östlichen Teil des Gebiets lassen sich zudem Relikte ehemaliger Wacholderheiden entdecken, die einen Blick in die kulturhistorische Vergangenheit der Region erlauben.
Die Geschichte der Üfter Mark ist eng mit der industriellen Entwicklung der Region verknüpft. Im 19. Jahrhundert wurde der ehemals weitgehend gerodete Raum durch Aufforstung wieder begrünt, um den wachsenden Holzbedarf des Ruhrbergbaus zu decken. Heute wird das Gebiet vom Regionalverband Ruhr als „Naturerlebnisgebiet“ weiterentwickelt. Langfristig soll der bisher überwiegend von Kiefern geprägte Bestand durch naturnahe Laubmischwälder ergänzt werden. Dazu werden unter anderem Stieleichen gepflanzt und heimische Laubgehölze gefördert. Besucher profitieren von dieser Entwicklung durch neue Erlebniswege, informative Tafeln sowie geplante Aussichtspunkte, etwa zur Beobachtung der etwa 200 Rothirsche, die im Waldgebiet leben.
Ein besonderes Merkmal der Üfter Mark sind die zahlreichen Zäune und Gitter, die das Areal durchziehen. Sie dienen dem Schutz der Tierwelt und verhindern Wildwechsel, ohne den Zugang für Menschen einzuschränken – die Tore sind durchgängig geöffnet und ermöglichen ein ungestörtes Wandererlebnis. Die gut markierten Wege führen durch dichte Kiefernwälder, sonnige Heideflächen und an Feuchtgebieten vorbei, die besonders im Frühjahr und Sommer botanisch interessierte Besucher begeistern. Auch der nahegelegene Naturpark Hohe Mark-Westmünsterland lädt zu ausgedehnten Wanderungen und Natuerkundetouren in die angrenzenden Wälder wie die Bakeler Mark oder die Rüster Mark ein.
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Häufige Fragen zu Üfter Mark
Wo befindet sich die Üfter Mark?
Quelle: wikipedia
Wie groß ist das Waldgebiet der Üfter Mark?
Quelle: wikipedia
Was ist das Ziel der Entwicklung der Üfter Mark?
Quelle: wikipedia
Welche Tierarten gibt es in der Üfter Mark?
Quelle: wikipedia
Gibt es Naturschutzgebiete in der Üfter Mark?
Quelle: wikipedia