Kunstinitiative "Im Friese" e.V.
Highlights
- Kunstinitiative ‚Im Friese‘ e.V. organisiert Künstler-Residenzen in einem historischen Fabrikgebäude in Kirschau und fördert lokale wie internationale Ausstellungen.
- Mit Ausstellungen wie ‚Faszination Brot‘, ‚WerkZeuge(n)‘ und ‚Beauty of Ukraine‘ verbindet der Verein Kunst mit regionalen und globalen Themen.
- Künstler:innen präsentieren Residenzarbeiten in Kirschau und im Kunstbus, z. B. in der Kulturkirche Lauta, mit begleitenden Katalogen und Publikationen.
Tipps
- Kataloge und Begleitmaterialien zu den Präsentationen bieten detaillierte Einblicke in die künstlerischen Positionen und Kontexte der ausgestellten Werke.
Eigenschaften
Kunstgalerie Im Friese – Kultur in Kirschau
Die Kunstinitiative „Im Friese“ e.V. in Kirschau, einem Ortsteil von Schirgiswalde-Kirschau, ist ein lebendiger Ort für zeitgenössische Kunst und kreative Projekte. Eingebettet in den inspirierenden Kontext des alten Fabrikgebäudes bietet die Initiative nicht nur Ausstellungen, sondern auch Künstler-Residenzen, die Künstler:innen aus aller Welt eine inspirierende Umgebung für ihre Arbeit bieten. Die Initiative versteht sich als Plattform für experimentelle Formate und interdisziplinäre Ansätze, die über traditionelle Galerieräume hinausgehen.
Ein zentrales Anliegen der „Im Friese“ ist die Verbindung von Kunst und regionalem Bezug. So entstanden in Zusammenarbeit mit lokalen Akteur:innen Projekte wie das „Oberlausitzer Künstlerkochbuch ‚Braglsalz und Harch‘“, das kulinarische Traditionen mit künstlerischen Perspektiven verbindet. Auch die Ausstellung „Erinnerung schmeckt süß …“, eine Kooperation mit den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und der Hoffmann Stiftung, zeigt, wie Kunst und lokale Geschichte dialogisch aufeinander treffen. Zudem wurde die Initiative durch internationale Projekte wie das Mail Art Projekt „Putzlappen“ bekannt, das in Kirschau und der Kulturkirche Lauta präsentiert wurde.
Die Künstler-Residenzen der Initiative sind ein besonderes Angebot, das Künstler:innen während ihres Aufenthalts die Möglichkeit gibt, in einem inspirierenden Umfeld zu arbeiten und neue Werke zu entwickeln. Prominente Teilnehmer:innen wie Ondine und Jörg Seifert prägten mit ihren Beiträgen Ausstellungen wie „Faszination Brot“ oder „WerkZeuge(n)“, die sowohl in Kirschau als auch in anderen regionalen Räumen gezeigt wurden. Die Arbeiten der Residenzteilnehmer:innen werden regelmäßig in Katalogen, Flyern und Ausstellungen dokumentiert, darunter auch die Soloausstellung von Albrecht und Lilla in der ART FACTORY FLOX in Kirschau.
Ein weiteres wichtiges Thema der Initiative ist die Auseinandersetzung mit regionaler Identität, wie etwa in der Ausstellung „Sagen und Mythen der Lausitz und der Sorben“ oder dem Projekt „Beauty of Ukraine – That which is at risk“, das aktuelle gesellschaftliche Fragen aufgreift. Durch diese Vielseitigkeit positioniert sich „Im Friese“ als offener Raum für künstlerischen Austausch, der sowohl lokale als auch internationale Perspektiven verbindet. Die Initiative zeigt damit, wie Kunst als Medium des Dialogs und der Reflexion wirken kann – immer mit einem klaren Fokus auf die Besonderheiten der Oberlausitz.