Zum Heiligen Kreuz
Highlights
- Die Kirche ‚Zum Heiligen Kreuz‘ in Schirgiswalde wurde 1880–1881 als Kapelle erbaut und 1926 erweitert.
- 1939 erfolgte eine umfassende Renovierung; 2001–2007 folgten Dachsanierung, Innenraum-Renovierung und Tabernakel-Restaurierung.
Tipps
- Die Kirche verfügt über eine historische Architektur mit einem 1880 errichteten Ursprungsbau, der im Laufe der Zeit mehrfach umgebaut und renoviert wurde.
- Der Innenraum zeigt restaurierte Elemente wie den originalen Tabernakel aus dem frühen 20. Jahrhundert sowie eine gründliche Sanierung des Raumes im Jahr 2003.
- Die Kirche ist Teil der Kolping-Familie Schirgiswalde und bietet Raum für gemeinsame Veranstaltungen wie Filmabende oder den Nikolausmarkt mit lokalem Engagement.
Eigenschaften
Kirchenbesuch Zum Heiligen Kreuz Schirgiswalde Kultur-Sakral-Ausflug
Die katholische Kirche Zum Heiligen Kreuz in Schirgiswalde ist ein historisch bedeutsames Sakralbauwerk, das tief in der regionalen Kirchengeschichte verwurzelt ist. Ihre Ursprünge reichen bis ins Jahr 1880 zurück, als unter der Leitung des Baumeisters Kaup aus Bautzen eine erste Kapelle nach Plänen des Professors Knothe-Seeck errichtet wurde. Die Weihe erfolgte am 6. Februar 1974 durch Bischof Gerhard Schaffran, doch bereits 1926 erfolgte ein Umbau und eine Erweiterung des Gebäudes, um den wachsenden Bedürfnissen der Gemeinde gerecht zu werden. Im Laufe der Zeit wurde die Kirche mehrfach restauriert – etwa 1939 mit einer umfassenden Renovierung, 2001 durch ein neues Dach und 2003 durch eine gründliche Innenraum-Sanierung. Besonders bemerkenswert ist der restaurierte Tabernakel aus der alten Kirche, der im Herbst 2007 wiederhergestellt wurde.
Die Kirche ist nicht nur ein architektonisches Zeugnis, sondern auch ein lebendiger Ort des Gemeinschaftslebens. Als Standort der Kolpingfamilie Schirgiswalde spielt sie eine zentrale Rolle für soziale und karitative Initiativen in der Region. Regelmäßige Veranstaltungen wie Nikolausmärkte, Filmabende oder Mitgliederversammlungen zeigen das Engagement der Kolping-Gemeinschaft, die sich für Nächstenliebe und Bildung einsetzt. Besonders prägend war die Gründung des Kolping-Diözesangemeinschaftsverbandes Dresden, der 2007 durch die Zusammenführung der Verbände Dresden-Meißen und Görlitz eine neue Dynamik in die Arbeit brachte.
Das Innere der Kirche vereint historische Elemente mit moderner Pflege – von den originalen Altären bis zu den restaurierten Wandmalereien. Die Kirche steht dabei nicht isoliert, sondern ist Teil eines lebendigen Netzwerks. Die Nähe zu anderen sakralen und kulturellen Orten wie der Nikolauskirche in Dresden oder den historischen Kirchenbauten im Umland unterstreicht ihre Bedeutung als kulturelles und spirituelles Zentrum. Mit einem Google-Bewertungsdurchschnitt von 4,4 Sternen aus über 20 Bewertungen gilt sie zudem als beliebter Ort für Besucher, die Geschichte, Architektur und christlichen Glauben erleben möchten.
Wer die Kirche Zum Heiligen Kreuz besucht, findet nicht nur einen Ort der Andacht, sondern auch ein Stück lebendige Tradition. Ob bei Gottesdiensten, Kolping-Veranstaltungen oder besonderen Feiern – die Kirche verbindet Vergangenheit und Gegenwart und lädt ein, die spirituelle und soziale Kraft des Ortes zu spüren. Ihr historischer Wert und ihr Engagement für die Gemeinschaft machen sie zu einem besonderen Ausflugsziel für Kultur- und Sakralinteressierte.