See

Wallendorfer See und Raßnitzer See

06184 Schkopau Raßnitz

Highlights

  • Der Raßnitzer See entstand 1991 als Folgelandschaft des Braunkohleabbaus.
  • Er wird über einen Überlauf mit dem Wallendorfer See verbunden.
  • 2022 erhielt das Badegewässer die Qualitätseinstufung „ausgezeichnet“.

Tipps

  • Beide Seen bieten gepflegte Uferbereiche und klare Wasserqualität, ideal zum Schwimmen und Bootfahren.
  • Rundweg um den Raßnitzer See ist etwa 10 km lang und gut zu Fuß oder mit dem Rad zu bewältigen.
  • Am Nordufer des Raßnitzer Sees befindet sich ein 15 Meter hoher Aussichtsturm mit Panoramablick.

Eigenschaften

Outdoor Parkplatz vorhanden Familie Entspannt Romantisch Ganzjährig

Ausflug Natur See Wallendorfer See und Raßnitzer See in Schkopau Raßnitz

Die Wallendorfer See und Raßnitzer See befinden sich in der Gemeinde Schkopau, im sachsen-anhaltischen Landkreis Saalekreis. Diese beiden Seen entstanden als Teil der Bergbaufolgelandschaft nach dem Ende des Braunkohleabbaus im ehemaligen Tagebau Merseburg-Ost. Die Flutung der Gewässer erfolgte mit Wasser der Weißen Elster, wobei der Wasserstand durch einen Überlauf zwischen den beiden Seen reguliert wird. Heute bieten sie ein attraktives Naherholungsgebiet für Einheimische und Besucher gleichermaßen.

Der Raßnitzer See wurde offiziell als Badegewässer ausgewiesen und erhielt bei der ersten Bewertung eine hohe Wasserqualität attestiert. Beide Seen sind umgeben von gepflegten Uferzonen und verfügen über einen gut ausgebauten Rundweg, der sich ideal zum Wandern, Joggen oder Spazierengehen eignet. Der Weg umschließt beide Gewässer und erstreckt sich über eine Strecke von etwa zehn Kilometern. Entlang des Weges sind Papierkörbe aufgestellt, allerdings kommt es vereinzelt zu Müllansammlungen in unmittelbarer Nähe.

Am Nordufer des Raßnitzer Sees thront ein 1996 errichteter Aussichtsturm, der einen herrlichen Blick über das Gewässer und die umliegende Landschaft bietet. Dieser Turm ist nicht nur ein beliebtes Fotomotiv, sondern auch ein idealer Ort, um die Ruhe und Schönheit der Region zu genießen. Besonders Naturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, denn der See beherbergt vielfältige Tier- und Pflanzenwelt. Seit 2014 dient ein Nistfloß mitten im See als Brutplatz für Flussseeschwalben, das vom NABU eingerichtet wurde.

Die Wallendorfer See und Raßnitzer See sind nicht nur wegen ihrer landschaftlichen Reize beliebt, sondern auch wegen der vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Baden, Bootfahren und Angeln sind hier gern gesehene Aktivitäten. Am Parkplatz in der Nähe von Burgliebenau besteht zudem die Möglichkeit, Volleyball zu spielen oder gemütlich zu grillen. Die Infrastruktur rund um die Seen ist gut erhalten, und die Steganlagen sind sauber und einladend. Besucher loben die ruhige Atmosphäre und die saubere Umgebung, die den Besuch besonders erholsam macht.

Die beiden Seen sind ein lohnendes Ausflugsziel für Naturliebhaber, Sportbegeisterte und Familien. Sie verkörpern den gelungenen Wandel ehemaliger Braunkohletagebaue in ein wertvolles ökologisches und touristisches Areal im Herzen Sachsens-Anhalts. Mit ihren klaren Gewässern, gepflegten Wanderwegen und vielfältigen Freizeitangeboten laden Wallendorfer See und Raßnitzer See zu unvergesslichen Tagen in der Natur ein.

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Häufige Fragen zu Wallendorfer See und Raßnitzer See

Wo liegen die Raßnitzer See und der Wallendorfer See?
Die Seen befinden sich in der Gemeinde Schkopau, im Landkreis Saalekreis, Sachsen-Anhalt, zwischen den Ortschaften Raßnitz und Zöschen. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Wie entstanden die beiden Seen?
Beide Seen entstanden als Bergbaufolgelandschaften nach dem Ende des Braunkohleabbaus im Tagebau Merseburg-Ost im Jahr 1991. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Welche Wasserqualität hat der Raßnitzer See?
Der Raßnitzer See wurde 2022 mit der Qualität „ausgezeichnet“ als Badegewässer eingestuft. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia

Gibt es besondere Merkmale am Raßnitzer See?
Ja, am Nordufer steht ein 15 Meter hoher Aussichtsturm, und im See befindet sich ein Nistfloß für Flussseeschwalben des NABU. Stand Juni 2026.

Quelle: wikipedia