Kirche/Kloster

St. Clemens und Christus Salvator

Teichstraße 300, 52396 Heimbach

Highlights

  • St. Clemens in Heimbach beherbergt das Gnadenbild ‚Christus Salvator‘, dessen Wallfahrt seit über 200 Jahren besteht.
  • Die Kirche bietet rollstuhlgerechten Zugang und Parkplatz; seit 2004 fördert der ‚Verein der Freunde der Heimbach-Wallfahrt‘ ihre Erhaltung.
  • Kirchenmusiker Peter Mellentin ist seit 1989 an St. Clemens tätig und engagiert sich in der Wallfahrtspastoral der Diözese Aachen.

Tipps

  • Der rollstuhlgerechte Zugang ermöglicht einen ungehinderten Besuch der Kirche ohne Barrieren.
  • Ein Parkplatz mit rollstuhlgerechten Stellplätzen befindet sich in unmittelbarer Nähe der Kirche.
  • Die Wallfahrtsgeschichte beginnt mit der Aufstellung eines Bildes der Schmerzhaften Mutter durch Heinrich Fluitter im 15. Jahrhundert.

Eigenschaften

Entspannt Kulturell Ganzjährig

Kirchen St. Clemens & Christus Salvator in Heimbach

Die katholische Wallfahrtskirche St. Clemens und Christus Salvator in Heimbach ist ein bedeutendes sakrales Zentrum im Eifelraum und zieht seit Jahrhunderten Pilger aus nah und fern an. Ihr Ursprung liegt in einer Legende um den Strohdachdecker und Fischer Heinrich Fluitter, der vor über 550 Jahren ein Bild der Schmerzhaften Mutter im Kermeter aufstellte. Diese Wallfahrt entwickelte sich zunächst nach Mariawald, bevor sie seit über 200 Jahren in Heimbach ihren festen Ort fand. Das Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter gilt als zentraler Anziehungspunkt und prägt bis heute die spirituelle Atmosphäre der Kirche.

Die Kirche vereint unter einem Dach zwei bedeutende Patrone: den heiligen Clemens, einen frühen Märtyrer und Kirchenlehrer, sowie Christus Salvator, den „Erlöser“. Dieser doppelte Fokus spiegelt sich in der Architektur und Ausstattung wider, wobei der prächtige Schnitzaltar aus dem 17. Jahrhundert besonders hervorsticht. Das Kunstwerk ist ein Meisterwerk der Barockzeit und ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes der Region. Die Kirche selbst ist zudem ein Beispiel für die harmonische Verbindung von Wallfahrts- und Pfarrkirche, da sie sowohl den lokalen Gemeindebedürfnissen als auch den Pilgern dient.

Seit 2004 engagiert sich der Verein der Freunde und Förderer der Heimbach-Wallfahrt für die Erhaltung und Förderung der Wallfahrtsstätte. Der Verein unterstützt die Unterhaltung des Gnadenbildes, des Altars und der gesamten Kirche, um die Wallfahrtszeit – mit ihren jährlichen Andachten und Feiern – lebendig zu halten. Die finanzielle und organisatorische Arbeit trägt maßgeblich dazu bei, dass die Tradition der Wallfahrt auch für zukünftige Generationen bewahrt bleibt.

Ein besonderes Merkmal der Kirche ist ihre Barrierefreiheit, die sowohl den rollstuhlgerechten Zugang als auch einen entsprechend ausgestatteten Parkplatz ermöglicht. Damit wird sichergestellt, dass auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität die spirituelle Atmosphäre und die künstlerischen Schätze der Wallfahrtskirche erleben können. Die Kirche ist somit nicht nur ein Ort der Andacht, sondern auch ein Beispiel für inklusive Gestaltung im sakralen Raum.

Die Gottesdienstpraxis in Heimbach wird maßgeblich vom Kirchenmusiker Peter Mellentin geprägt, der seit 1989 an der Kirche tätig ist. Daneben ist er als bischöflicher Beauftragter für Wallfahrtspastoral in der Diözese Aachen und als Herausgeber religiöser Zeitschriften wie „Die Botschaft heute“ und „Liturgie für Wochentage“ in der Verkündigungsarbeit engagiert. Seine Arbeit trägt dazu bei, dass die Wallfahrtskirche nicht nur ein historischer Ort bleibt, sondern auch eine lebendige Gemeinschaftsstätte für Glauben und Kultur bleibt.

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