St. Rochus, Wollseifen
Highlights
- Die Pfarrkirche St. Rochus in Wollseifen wurde in den Jahren 1633 bis 1635 erbaut.
- Die Kirche gehört zur Pfarrgemeinde Wollseifen-Herhahn-Morsbach in Schleiden.
Tipps
- Die Pfarrkirche St. Rochus in Wollseifen stammt aus den Jahren 1633 bis 1635.
- Das Archiv der Pfarrgemeinde enthält beglaubigte Abschriften von älteren Urkunden.
Eigenschaften
Sakralbau St. Rochus in Wollseifen, Schleiden
Die katholische Pfarrkirche St. Rochus in Wollseifen, gelegen in Schleiden, stellt ein bedeutendes sakrales Kulturdenkmal der Region dar. Die heutige Kirche wurde in den Jahren zwischen 1633 und 1635 an der Stelle eines Vorgängerbaus errichtet, wobei die genauen Nachweise über das frühe Vorhandensein einer Kirche an diesem Ort nur lückenhaft überliefert sind.
Die historische Entwicklung des Standorts ist eng mit lokalen Adelsfamilien und kirchlichen Strukturen verknüpft. Bereits im 14. Jahrhundert kam Wollseifen durch einen Vergleich zwischen Johann von Schönforst, dem Burggrafen von Monschau, und dessen Schwester an den Gatten Peter von Kronenburg. Später wurde die Pfarrei der Pfarrei Olef einverleibt, während Verbindungen nach Steinfeld bestanden.
Ein besonderes Archiv der Pfarrgemeinde Wollseifen-Herhahn-Morsbach bewahrt bis heute beglaubigte Abschriften älterer Urkunden. Diese Dokumente geben Aufschluss über die kirchliche Leitung, unter anderem über den Pfarrer Hermann Löchte und dessen ältesten Sohn Ludwig Engelbert, dessen Wirken durch den Frieden von Luneville beeinflusst wurde.
Besucher schätzen die Kirche St. Rochus heute sehr, was sich in einer beachtlichen Bewertung von 4,60 von 5 Sternen bei insgesamt 21 Rezensionen widerspiegelt. Als Ziel für kulturinteressierte Ausflügler bietet die Kirche einen Einblick in die sakrale Architektur und die bewegte Geschichte des Ortes in Schleiden.