Aussichtsturm Großer Feldberg
Highlights
- Er ist über die kurvenreiche L3024 von Schmitten aus erreichbar und verfügt über ein Jugend- und Wanderheim im Turmfuß.
- Gebaut 1901/02, brannte der Turm 1943 bei einem Flugzeugabsturz vollständig nieder und wurde später rekonstruiert.
Tipps
- Der Aussichtsturm Großer Feldberg ist über die Landesstraße 3024 erreichbar, nahe des Bergplateaus.
- Ein Jugend- und Wanderheim am Turmfuß bietet Übernachtungsmöglichkeiten und einen Kiosk.
- Der Turm verfügt über ein innenliegendes Treppenhaus mit Zugang zu einer Aussichtsplattform.
Eigenschaften
Aussichtsturm Großer Feldberg in Schmitten – Naturausflug mit Bergblick
Der Aussichtsturm Großer Feldberg erhebt sich majestätisch auf dem höchsten Gipfel des Taunus – dem Großen Feldberg mit einer Höhe von 879 Metern über dem Meeresspiegel. Er steht im Gemeindegebiet von Schmitten im hessischen Hochtaunuskreis und gilt als markantes Wahrzeichen der Region. Die unmittelbare Umgebung des Turms wird geprägt von einer waldfreien Plateaufläche, die auch von Sendemasten der umliegenden Funkanlagen dominiert wird. Diese technischen Einrichtungen unterstreichen die Bedeutung des Berges als wichtiger Standort für Kommunikation und Orientierung.
Der Turm selbst ist 40 Meter hoch und bietet Besuchern gegen Eintritt die Möglichkeit, über ein innenliegendes Treppenhaus auf die Aussichtsplattform zu gelangen. Von dort aus eröffnet sich ein beeindruckender Rundblick über den Taunus und an klaren Tagen sogar bis ins Rhein-Main-Gebiet. Direkt am Turmfuß befindet sich seit seiner Einweihung ein Jugend- und Wanderheim des Taunusklubs, das nicht nur Übernachtungsmöglichkeiten, sondern auch Aufenthalts- und Seminarräume sowie einen Kiosk bietet. Damit ist der Turm nicht nur ein Aussichtspunkt, sondern auch ein wichtiger Anlaufpunkt für Wanderer und Gruppen.
Die Geschichte des Aussichtsturms ist eng verknüpft mit der Entwicklung des Tourismus im Taunus im 19. Jahrhundert. Bereits damals etablierte sich der Große Feldberg als beliebtes Ausflugsziel, insbesondere für die Bevölkerung Frankfurts. Auf Initiative des sogenannten „Frankfurter Turnvaters“ wurde eine Kommission gegründet, die den Bau eines Wanderheims und eines Aussichtsturms vorantrieb. Der Turm wurde feierlich eingeweiht, nachdem zuvor Kaiser Wilhelm II. die Grundsteinlegung vollzogen hatte. Ursprünglich zierte ein Reichsadler die Spitze des Turms, der später durch eine Befeuerung ersetzt wurde, um Flugzeugen als Orientierungshilfe zu dienen.
Ein dunkles Kapitel in der Geschichte des Turms war der Brand im Jahr 1943, als ein Militärflugzeug bei Nebel auf dem Turm aufprallte und dabei elf Menschenleben forderte. Unter den Opfern war auch Sofie Müller, Ehefrau des damaligen Turmwärters, deren Grabplatte heute an den Turm erinnert. Nach dem Krieg wurde der Turm 1949 wieder aufgebaut und dient seitdem auch als Träger für Sendeanlagen, darunter eine Antenne des Hessischen Rundfunks. Diese Funktion unterstreicht die regionale und technische Bedeutung des Großen Feldbergs.
Der Aussichtsturm Großer Feldberg ist über die kurvenreiche Landesstraße 3024 erreichbar, die am Bergplateau vorbeiführt. Auch der öffentliche Nahverkehr bietet Anschluss: Die Buslinie 57 hält in unmittelbarer Nähe am Turm. Wanderer können den Gipfel zudem über verschiedene markierte Wege erreichen, etwa vom Rote-Kreuz-Pass oder vom Sandplacken aus. Aufgrund seiner zentralen Lage im Taunus, seiner Aussichtsmöglichkeiten und seiner historischen wie auch funktionalen Bedeutung ist der Turm ein lohnendes Ausflugsziel für Naturliebhaber, Wanderer und Geschichtsinteressierte.
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Häufige Fragen zu Aussichtsturm Großer Feldberg
Wie hoch ist der Aussichtsturm Großer Feldberg?
Quelle: wikipedia
Wo befindet sich der Große Feldberg?
Quelle: wikipedia
Wie kann man den Aussichtsturm erreichen?
Quelle: wikipedia
Was gibt es am Fuße des Turms?
Quelle: wikipedia
Wann wurde der Aussichtsturm eingeweiht?
Quelle: wikipedia