Metjernberg
Highlights
- Die Röders Heide liegt abseits der Touristenströme nahe Soltau und bietet sandige, naturbelassene Wege.
- Typisch für die Heide sind Kiefern, Birken und Heidschnucken, die besonders in den Morgen- und Nachmittagsstunden zu sehen sind.
- Im Süden der Heide verläuft die Etappe 6 des Heidschnuckenweges und führt zum 114 Meter hohen Kreuzberg mit Aussicht.
Tipps
- Bei heißen Wetterbedingungen unbedingt Kopfbedeckung und ausreichend Wasser mitbringen, da es auf dem Weg wenig Schatten gibt.
- Den Hauptweg entlangwandern und am Ende links abbiegen, um über den äußeren Pfad zurück zum Parkplatz zu gelangen.
- Ein Besuch im August lohnt sich besonders, wenn die Heide blüht, und morgens oder abends sind Heidschnuckenherden am Stall zu sehen.
Eigenschaften
Über Metjernberg
Der Metjernberg liegt im Heidekreis in Niedersachsen und ist ein Teil des Naturschutzgebietes „Röders Heide“ in unmittelbarer Nähe zur Stadt Soltau. Die Fläche gilt als eher abseits gelegen und ist typisch für die heidelandschaftliche Prägung der Region. Sandige Wege, Kiefern- und Birkenbestand sowie die charakteristischen Hügel prägen das Landschaftsbild. Im Vergleich zu anderen Heideflächen der Lüneburger Heide ist die Röders Heide weniger frequentiert, was einen ruhigen Naturgenuss ermöglicht.
Vom Parkplatz aus führt der Weg entlang der sogenannten Klara Röhrs Allee, die sich quer durch das Heidegebiet zieht. Rechts und links erstrecken sich sanfte Hügel und offene Flächen, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Farben und Strukturen bieten. In der Allee steht auch eine Schutzhütte, die als Orientierungspunkt und Rastmöglichkeit dient. Ein Stall am Parkplatz beherbergt Heidschnucken, wobei besonders in den frühen Morgen- oder späteren Nachmittagsstunden Herden zu sehen sind. Die Wege sind größtenteils naturbelassen und sandig, was den typischen Charakter der Heidelandschaft unterstreicht.
Im südlichen Bereich verläuft die Etappe 6 des Heidschnuckenweges durch die Röders Heide. In unmittelbarer Nähe befindet sich zudem der Kreuzberg, ein 114 Meter hoher Erhebungspunkt, von dem aus eine weite Aussicht über die Heide möglich ist. Um den Kreuzberg herum erstreckt sich die sogenannte „wilde Heide“, ein weniger gepflegter Teil des Naturschutzgebiets, in dem sich die Vegetation natürlicher entwickeln kann. Diese Gegend lädt besonders zu ruhigen Spaziergängen und Beobachtungen der einheimischen Fauna ein.
Besucher berichten von intensiven Naturerlebnissen, bei denen neben dem Weitblick und der Stille vor allem die Vielfalt an Pflanzen und Tieren auffällt. Ein Besuch im Hochsommer wird oft als besonders eindrucksvoll beschrieben, wenn die Heide in voller Blüte steht. Auch Wanderungen mit Hund sind problemlos möglich, solange die Tiere an der Leine gehalten werden. Aufgrund der offenen Struktur gibt es einen geraden Hauptweg durch das Gebiet, der entweder zurückgegangen oder am Ende links abgebogen und außen um die Fläche herum zurück zum Ausgangspunkt geführt werden kann.