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Moor bei Osterwede

27389 Fintel

Highlights

  • Das Moor bei Osterwede ist ein 51 Hektar großes Naturschutzgebiet zwischen Schneverdingen und Fintel.
  • Es liegt in einer flachen Rinne südlich der Ruschwede und wird vom Osterweder Bach durchflossen.
  • Das Gebiet besteht aus Erlen- und Birkenbruchwald und steht seit 1981 unter Naturschutz.

Tipps

  • Das Naturschutzgebiet Moor bei Osterwede ist über 50 Hektar groß und liegt zwischen Schneverdingen und Fintel.
  • Das Gelände wird vom Osterweder Bach durchflossen, der in die Ruschwede mündet.
  • Im Schutzgebiet dominieren Erlen- und Birkenbruchwald sowie angrenzende Grünlandflächen.

Eigenschaften

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Über Moor bei Osterwede

Das Moor bei Osterwede ist ein Naturschutzgebiet im niedersächsischen Fintel, gelegen im Landkreis Rotenburg (Wümme). Es zählt zu den geschützten Landschaftsflächen und erstreckt sich in einer flachen Rinne am Rand eines Geestrückens südlich der Ruschwede. Das rund 51 Hektar große Areal wird vom Osterweder Bach durchflossen, der in unmittelbarer Nähe in die Ruschwede mündet, einen Nebenfluss der Fintau. Diese feuchten, naturnahen Bedingungen haben zur Entwicklung eines charakteristischen Erlen- und Birkenbruchwaldes beigetragen, der das Moorbereich prägt.

Das Schutzgebiet grenzt an die Gemeinde Schneverdingen und liegt in unmittelbarer räumlicher Nähe zu weiteren natürlichen Flächen, darunter einzelne Grünlandabschnitte. Seit seiner Ausweisung unter Naturschutz steht das Moor bei Osterwede unter dem Kennzeichen NSG LÜ 080. Die zuständige untere Naturschutzbehörde ist der Landkreis Heidekreis. Das Moor bildet aufgrund seiner Lage und seiner ökologischen Ausstattung einen wichtigen Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten und trägt zur Erhaltung der regionalen Biodiversität bei.

Als Teil des landschaftlichen und ökologischen Gefüges zwischen Fintel und Schneverdingen hat das Moor bei Osterwede eine Funktion als naturnaher Rückzugsraum. Die Feuchtgebiete und Flussauen des Osterweder Baches bieten ideale Bedingungen für typische Moor- und Bruchwaldpflanzen sowie verschiedene Tierarten. Diese Flächen sind auch im Kontext des Natur- und Klimaschutzes von Bedeutung, da Moore als natürliche CO₂-Speicher fungieren und zur Regulierung des Wasserhaushalts beitragen.

Das Moor bei Osterwede ist ein Beispiel für den Schutz von Feuchtlandschaften in der Region und zeigt die Bedeutung kleiner, aber ökologisch wertvoller Flächen im ländlichen Raum Niedersachsens. Die Erhaltung solcher Gebiete ist Teil eines umfassenderen Naturschutzkonzeptes, das die Vielfalt der Landschaften und Ökosysteme im norddeutschen Tiefland sichert.

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