HÖR.SPIEL Museum
Highlights
- Das Museum zeigt Hörspiel-Schätze aus dem Körting-Kabinett, gesammelt von der ‚Hörspielkönigin‘ Heikedine Körting über 40 Jahre.
- Barrierefrei zugänglich für Rollstuhlfahrer und sehbeeinträchtigte Besucher mit individuellen Führungen durch Hilfskräfte vor Ort.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang ermöglicht Besuchern mit Rollstühlen oder Sehbeeinträchtigungen eine ungehinderte Teilnahme an den Ausstellungen.
- Eine private Führung bietet die Möglichkeit, das Museum individuell zu erleben und anschließend alle interaktiven Stationen selbstständig auszuprobieren.
- Für Gruppen besteht die Option, eine spezielle Einführung durch eine Theaterpädagogin zu erhalten, gefolgt von freier Erkundung der Hörspiel-Exponate und Mitmachangebote.
Eigenschaften
Hörspielmuseum Schöne Aussicht 2 Berlin
Das HÖR.SPIEL Museum in Schöne Aussicht 2 ist ein einzigartiges Erlebnis für Hörspielfans und Kulturinteressierte. Gegründet und geprägt von der „Hörspielkönigin“ Heikedine Körting, beherbergt das Museum ein exklusives Körting-Kabinett mit Schätzen aus vier Jahrzehnten ihrer Sammlung. Die Ausstellung vereint seltene Hörspielaufnahmen, historische Geräte und kreative Inszenierungen, die die Vielfalt des Mediums lebendig werden lassen.
Besucher können zwischen individuellen und geführten Erlebnissen wählen. Bei einer privaten Führung wird das Museum ganz auf die Gruppe zugeschnitten – eine freie Theaterpädagogin führt zunächst in die Ausstellung ein, bevor der Rest der Zeit zum aktiven Ausprobieren an interaktiven Mitmachstationen bleibt. Besonders beliebt sind diese Angebote für Kindergeburtstage, Schulklassen oder Firmenausflüge, die hier spielerisch in die Welt des Hörspiels eintauchen können. Die doppelte Gebühr für Führungen gilt jedoch auch für das benachbarte Spohr-Museum, das ebenfalls besucht werden kann.
Barrierefreiheit steht im Fokus des Museums: Es ist für Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbeeinträchtigungen gut zugänglich. Bei Bedarf bieten Hilfskräfte vor Ort eine blindengerechte Einführung, während Menschen mit Hörbeeinträchtigung aufgrund des auditiven Schwerpunkts leider nur eingeschränkt bedient werden. Die gemeinnützige Stiftung hinter dem Museum ermöglicht zudem Spendenbescheinigungen für Förderungen.
Das HÖR.SPIEL Museum verbindet Tradition mit Innovation – nicht zuletzt durch die Arbeit von Kuratorin Julia Blando und Theaterpädagogin Maya Alou, die seit 2024 die Ausstellung gestalten. Die Verbindung zu renommierten Institutionen wie dem Hamburger Ohnsorg-Theater, dessen Aufsichtsratsvorsitzende Körting seit Jahrzehnten prägt, unterstreicht den kulturellen Wert des Ortes. Ein Besuch lohnt sich für alle, die das Medium Hörspiel in seiner ganzen Bandbreite erleben möchten.