Denkmal/Gedenkstätte

St. Johannis

Pfarrbereich Schönebeck Land, 39217 Pfännerstraße

Highlights

  • St. Johannis in der Pfännerstraße ist eine spätgotische Hallenkirche mit prächtiger Renaissance- und Barockausstattung aus dem 17. Jahrhundert.
  • Der 1664 erbaute Hochaltar zeigt lebensgroße Figuren des Mose und Johannes des Täufers, Namenspatron der Kirche.
  • Die Barockkanzel (1678) und ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert zählen zu den wertvollsten Ausstattungsstücken der Pfännerkirche.

Tipps

  • Die spätgotische Hallenkirche in der Pfännerstraße beeindruckt durch ihre prächtige Innenausstattung aus Renaissance und Barock, die durch Restaurierungen wiederhergestellt wurde.
  • Der Hochaltar aus dem Jahr 1664 zeigt lebensgroße Figuren des Johannes des Täufers und des gehörnten Mose als zentrale Ausstattungsstücke der Kirche.
  • Die Barockkanzel von 1678 und das Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert zählen zu den ältesten und wertvollsten Kunstwerken der St.-Johannis-Kirche.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Kulturdenkmal St. Johannis Pfännerstraße

Die St. Johannis-Kirche in der Pfännerstraße ist ein prächtiges Beispiel spätgotischer Architektur und ein bedeutendes kulturelles Wahrzeichen des Ortes. Die Kirche entstand auf einem gotischen Unterbau, dessen Bauarbeiten sich über fast 120 Jahre hinzogen und schließlich um das Jahr 1550 mit dem Aufsetzen der Turmspitzen abgeschlossen wurden. Der gotische Kern bildet bis heute das Fundament dieses historischen Bauwerks, das durch seine imposante Gestalt und seine künstlerische Ausstattung besticht.

Der Innenraum der Hallenkirche beeindruckt durch eine reiche Ausstattung im Stil der Renaissance und des Barock, die im 17. Jahrhundert hinzugefügt wurde. Besonders hervorzuheben ist der prächtige Hochaltar aus dem Jahr 1664, der mit lebensgroßen Darstellungen des gehörnten Mose und des Namenspatrons der Kirche, Johannes des Täufers, verziert ist. Ein weiteres Juwel ist die barocke Kanzel aus dem Jahr 1678, die durch ihre kunstvolle Gestaltung besticht. Rechts vom Eingang hängt ein Kruzifix aus dem 16. Jahrhundert, eines der ältesten und wertvollsten Ausstattungsstücke der Kirche.

Die Geschichte der St. Johannis-Kirche ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden. Wie viele Kirchen in der Umgebung litt auch sie unter dem Niedergang von Groß Salze im 19. Jahrhundert und begann zu verfallen. Erst durch das Engagement des Kirchbauvereins Schönebeck-Salzelmen und jahrzehntelange Restaurierungsarbeiten konnte die Kirche wiederhergestellt werden. Heute ist sie ein ansehnliches Wahrzeichen, das die Geschichte und den kulturellen Reichtum der Gegend widerspiegelt.

Die Kirche ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Ort der Andacht und des kulturellen Erbes. Der Innenraum wurde nach alten Fotografien farblich neu gestaltet, sodass er heute wieder in seinem ursprünglichen Glanz erstrahlt. Die Hufeisen-Empore aus dem Jahr 1725 und der geschnitzte Kanzelaltar mit seinen seitlichen Durchgängen ergänzen die historische Atmosphäre. Die St. Johannis-Kirche ist damit ein faszinierender Ort, der Besucher mit ihrer Geschichte und ihrem künstlerischen Erbe begeistert.

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