Dörferblick
Highlights
- Der Dörferblick ist mit 85,6 Metern die höchste Erhebung im Berliner Ortsteil Rudow.
- Entstanden ist er 1958 als Schuttberg nach der Berlin-Blockade und wurde später in ein Naherholungsgebiet umgewandelt.
- Vom Gipfel aus bietet sich ein Panoramablick über die ehemalige Berliner Mauer auf die umliegenden Dörfer.
Tipps
- Der Dörferblick bietet einen beeindruckenden Ausblick auf Berlins Skyline und den Flughafen BER, besonders bei Sonnenuntergang.
- Über den ehemaligen Mauerweg lässt sich der Ort gut zu Fuß erreichen, die Vegetation und Vogelwelt sind abwechslungsreich.
- Vom Gipfel aus kann man landende und startende Flugzeuge beobachten, der Blick erstreckt sich weit über die umliegenden Dörfer.
Eigenschaften
Ausflug Natur Berg Gipfel in Berlin Dörferblick
Der Dörferblick ist eine künstlich angelegte Erhebung im Berliner Ortsteil Rudow und zählt zu den markanten Aussichtspunkten im Südosten der Stadt. Mit einer Höhe von 85,6 Metern über Normalhöhennull bietet er einen beeindruckenden Panoramablick, der sowohl die Berliner Skyline als auch angrenzende Stadtteile und Flugbewegungen über dem nahegelegenen Flughafen miterleben lässt. Die Aussichtsplattform ist besonders bei Sonnenuntergängen beliebt, da der Blick über die Dächer Berlins und in Richtung Horizont ein stimmungsvolles Erlebnis bietet.
Historisch entstand der Dörferblick in der Nachkriegszeit als Schuttberg und wurde später in den 1950er Jahren zusätzlich als Mülldeponie genutzt, da West-Berlin in dieser Zeit keinen Zugang zu außerstädtischen Entsorgungsflächen hatte. Das Gelände lag direkt an der ehemaligen Berliner Mauer und wurde durch die Bahntrasse des Güteraußenrings im Norden begrenzt. In den 1970er Jahren erfolgte die Umwidmung zum Naherholungsgebiet. Aufgrund der noch nicht abgeschlossenen biochemischen Prozesse im Berginneren gestaltete sich die Umgestaltung jedoch schwierig. Der freigehaltene Gipfel bot damals bereits einen weiten Blick über die Mauer hinweg.
Der Name „Dörferblick“ leitet sich von der Aussicht auf mehrere umliegende Dörfer ab. Ursprünglich wurde die Erhebung als „Drei-Dörfer-Blick“ bezeichnet, da man von hier aus einen klaren Blick auf die Ost-Berliner Ortsteile und die brandenburgischen Dörfer Schönefeld, Waßmannsdorf und Großziethen hatte. Diese Perspektive machte den Standort zu einem bedeutenden Beobachtungspunkt während der Teilung Berlins und verleiht ihm bis heute eine gewisse historische Note.
Heute ist der Dörferblick ein beliebtes Ziel für Spaziergänge und Naherholung. Der Weg dorthin führt unter anderem über den ehemaligen Mauerweg, der durch eine vielfältige Vegetation und eine reichhaltige Vogelwelt besticht – besonders in den Sommermonaten. Besucher berichten von einem lohnenswerten Aufstieg, der mit einem beeindruckenden Rundblick belohnt wird. Auch die Sicht auf startende und landende Flugzeuge trägt zum Reiz des Ortes bei, wenngleich einige Besucher den Standort durch den Geruch der nahegelegenen Kläranlage etwas getrübt empfinden.
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,6 von 5 Sternen wird der Dörferblick als lohnenswerter Ausflugs- und Aussichtspunkt empfohlen. Ob bei Tageslicht oder bei Sonnenuntergang – der Blick über die Stadt und das Umland macht den Dörferblick zu einem besonderen Natur- und Gedenkort in Berlin.
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Häufige Fragen zu Dörferblick
Wo befindet sich der Dörferblick in Berlin?
Quelle: wikipedia
Wie entstand der Dörferblick?
Quelle: wikipedia
Warum heißt der Berg Dörferblick?
Quelle: wikipedia
Was kann man heute auf dem Dörferblick unternehmen?
Quelle: wikipedia