Georg Ludwig Hartig
Highlights
- Georg Ludwig Hartig war ein bedeutender Forstwissenschaftler und Jurist in der Schorfheide.
- Er prägte die Forstverwaltung Preußens und förderte nachhaltige Waldbewirtschaftung.
- Hartig wirkte maßgeblich an der Reform des Jagdwesens und des Forstwesens mit.
Tipps
- Das Jagdschloss Schorfheide lädt mit einer Ausstellung über Jagd und Macht zur Entdeckungsreise ein – ein informativer Film ergänzt den Besuch.
- Eintrittskarten für Schloss und Film können gemeinsam in der Touristinformation erworben werden, der Eintritt kostet 5 Euro für Erwachsene.
Eigenschaften
Über Georg Ludwig Hartig
Das Jagdschloss Schorfheide in Groß Schönebeck ist ein bedeutender kulturhistorischer Ort in der Region Schorfheide im Landkreis Barnim, Brandenburg. Es steht seit fast 1.000 Jahren im engen Zusammenhang mit der Jagdkultur und den Machtverhältnissen der verschiedenen Epochen. Ursprünglich befand sich an dieser Stelle eine burgähnliche Anlage, die im 16. Jahrhundert durch einen Renaissancebau ersetzt wurde. Das heutige Schloss ist ein typisch norddeutscher Backsteinbau, dessen Dachstuhl nach Zerstörungen im Dreißigjährigen Krieg 1662 wieder aufgebaut wurde und heute noch im Originalzustand erhalten ist.
Im Zentrum des kulturellen Erlebnisses steht die Dauerausstellung „Jagd & Macht“, die sich über ein Ensemble aus Jagdschloss, Museumsscheune und Remise erstreckt. Sie veranschaulicht die enge Verbindung zwischen Jagd und politischer Macht von der Renaissance bis zur jüngsten Geschichte. In der Remise wird zudem ein multimediales Erlebnis angeboten, das in etwa 40 Minuten die Geschichte der Schorfheide erzählt und die Besucher ideal auf den Rundgang durch die Ausstellung vorbereitet. Der rote Kaminsaal im Schloss bildet einen beeindruckenden Rahmen für Sonderveranstaltungen und kulturelle Programme.
Das Jagdschloss ist nicht nur ein Ort der Geschichte, sondern auch eine lebendige Veranstaltungsstätte. Regelmäßig finden hier Vorträge, Konzerte, Lesungen und besondere kulturelle Ereignisse statt, darunter auch der alljährliche Tag des offenen Denkmals oder der traditionelle Weihnachtsmarkt im Schlosspark. Besucher haben die Möglichkeit, nicht nur die Ausstellung zu erleben, sondern auch an Führungen teilzunehmen oder spezielle Veranstaltungen zu besuchen. Der Eintritt ist moderat gestaffelt, wobei Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Behinderte und Museumsvereinsmitglieder gelten.
Das Gelände ist barrierearm zugänglich, wobei es keine ausgewiesenen Behindertenparkplätze gibt. Im Innen- und Außenbereich sind die Wege stufenlos, und im Jagdschloss steht eine barrierefreie Gästetoilette zur Verfügung. Auch Hunde sind herzlich willkommen, sofern sie an der Leine geführt werden. Parkplätze befinden sich in der Nähe entlang der Liebenwalder Straße und der Kannegießer Straße – das Parken auf Grünflächen ist nicht erlaubt und kann mit Bußgeldern geahndet werden.