Denkmal/Gedenkstätte

Askanierturm

Wildau, 16244 Schorfheide

Highlights

  • Der Askanierturm in der Schorfheide wurde 1991 nach einer Renovierung durch Forstleute wieder als Aussichtsturm eröffnet.
  • Seit 1974 steht der Turm unter Denkmalschutz und ist eine historische Sehenswürdigkeit mit rollstuhlgerechtem Zugang.

Tipps

  • Der Turm bietet einen barrierefreien Zugang mit rollstuhlgerechter Rampe für alle Besucher.
  • Die Aussichtsplattform ermöglicht einen weiten Blick über die wald- und Seenlandschaft der Schorfheide.
  • Der Turm wurde 1991 nach einer Restaurierung durch Forstleute wiedereröffnet und steht seit 1974 unter Denkmalschutz.

Eigenschaften

Bildung Kulturell Ganzjährig

Askanierturm Schorfheide – Kulturdenkmal erkunden

Der Askanierturm in der Schorfheide ist eines der markantesten historischen Bauwerke der Region und ein faszinierendes Zeugnis der preußischen Geschichte. Der Turm wurde im Auftrag von Prinz Carl von Preußen errichtet und von dem Eberswalder Baumeister Oskar Büschner geplant. Ursprünglich diente er als Aussichtspunkt und Wahrzeichen, doch seine Bedeutung geht weit über reine Landmarkenfunktion hinaus. Als Teil eines größeren Komplexes – der Askanierburg – verkörpert er den Geist der romantischen Architektur des 19. Jahrhunderts und die Verbindung von Natur und Kultur in der brandenburgischen Landschaft.

Seit seiner Errichtung hat der Askanierturm eine bewegte Geschichte durchlebt. Besonders hervorzuheben ist seine Wiederbelebung durch Forstleute der Schorfheide in den frühen 1990er Jahren, die den Turm restaurierten und als Aussichtspunkt neu eröffneten. Heute steht er unter Denkmalschutz und ist ein geschütztes Kulturdenkmal, das die regionale Identität bewahrt. Der Turm bietet Besuchern nicht nur einen einzigartigen Blick über die ausgedehnten Wälder und Seen der Schorfheide, sondern auch einen Einblick in die handwerkliche und bauliche Tradition der Region. Besonders attraktiv ist dabei die rollstuhlgerechte Gestaltung des Eingangs, die den Turm für ein breites Publikum zugänglich macht.

Die Schorfheide selbst ist eine Region von besonderer natürlicher Schönheit, die sich durch ihre unberührte Wald- und Seenlandschaft auszeichnet. Der Askanierturm liegt inmitten dieser wildromantischen Umgebung, die sich ideal für Wanderungen, Radtouren oder einfach zum Verweilen eignet. Die Nähe zum Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin und dem Naturpark Barnim unterstreicht die ökologische Bedeutung der Gegend. Hier finden sich nicht nur seltene Tier- und Pflanzenarten, sondern auch eine reiche kulturelle Vielfalt, die sich in historischen Bauwerken wie dem Askanierturm widerspiegelt.

Wer den Turm besucht, wird schnell merken, dass die Schorfheide weit mehr als nur ein Naturparadies ist – sie ist auch ein Ort handwerklicher Traditionen und kulinarischer Besonderheiten. In der Umgebung gibt es kleine Manufakturen, die regionale Produkte wie Aufstriche, Liköre oder Honig herstellen. So entsteht etwa in der Nähe des „langen Trödels“ in Zerpenschleuse Honig von besonderer Qualität, der in der Naturparkimkerei schonend verarbeitet wird. Auch Senfspezialitäten aus der Klosterfelder Mühle oder filzgefertigte Unikate von heideArt by KS zeigen, wie kreativ und nachhaltig die Menschen in der Schorfheide arbeiten.

Der Askanierturm ist somit nicht nur ein historisches Wahrzeichen, sondern auch ein Symbol für die lebendige Verbindung von Natur, Handwerk und Kultur in der Schorfheide. Ob als Aussichtspunkt, Denkmal oder Inspiration für regionale Produkte – der Turm lädt dazu ein, die Region neu zu entdecken. Mit seiner historischen Bedeutung und der modernen Zugänglichkeit ist er ein idealer Ausgangspunkt für alle, die die Schorfheide in ihrer ganzen Vielfalt erleben möchten.

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