Storchenturm-Museum
Highlights
- Das Storchenturm-Museum zeigt Folterinstrumente wie Daumenschraube und Schandglocke aus dem historischen Gefängnis.
- 3500 Exponate – von Keramik über Uhren bis zu Mineralien – stammen aus lokaler Sammlung und Handwerkstradition.
- Barrierefreier Zugang mit rollstuhlgerechtem Eingang und Parkplatz ermöglicht Besuch für alle.
Tipps
- Der barrierefreie Zugang zum Storchenturm-Museum erfolgt über einen rollstuhlgerechten Eingang, der auch für Besucher mit eingeschränkter Mobilität geeignet ist.
- Ein Parkplatz mit ausreichend Stellplätzen und rollstuhlgerechten Zufahrten befindet sich in unmittelbarer Nähe des Museums.
- Die Ausstellung zeigt historische Werkstätten wie Zigarrenmachern oder Hafnern sowie eine über 100 Jahre alte Puppenstube als Teil der lokalen Handwerkskunst.
Eigenschaften
Storchenturm-Museum Zell am Harmersbach – Kultur-Ausflug
Das Storchenturm-Museum in Zell am Harmersbach ist ein faszinierendes Stück regionaler Geschichte und Kultur, das in einem historischen Bauwerk untergebracht ist. Der Storchenturm, ursprünglich als Gefängnis mit Schandglocke und Folterinstrumenten wie der Daumenschraube genutzt, beherbergt heute eine vielfältige Sammlung, die über Jahrzehnte hinweg von Zeller Bürgerinnen und Bürgern zusammengestellt wurde.
Besonders sehenswert sind die originalen Werkstätten von Handwerkern wie Zigarrenmachern, Flaschnern oder Hafnern, die das traditionelle Handwerk des Kinzigtals lebendig werden lassen. Dazu kommen Mineralien aus den Steinbrüchen der Umgebung, eine über 100 Jahre alte Puppenstube sowie eine Märklin-Eisenbahn, die kleine und große Besucher begeistert. Auch Schwarzwald-Uhren und das typische Geschirr der Zeller Keramik sind Teil der Ausstellung und zeigen die handwerkliche Vielfalt der Region.
Ein besonderes Highlight ist der Basler Totentanz aus Terrakotta, hergestellt in der Manufaktur „Sohn“ in Zizenhausen-Stockach. Die 42 Figuren symbolisieren die Vergänglichkeit des Lebens und zählen zu den seltenen Kunstwerken, die die Verbindung zwischen Zell am Harmersbach und der umliegenden Region unterstreichen. Die umfangreiche Sammlung an Mineralien und Münzen rundet das Angebot ab und bietet Einblicke in die wirtschaftliche und geologische Geschichte der Gegend.
Das Museum legt besonderen Wert auf Barrierefreiheit und ist mit einem rollstuhlgerechten Eingang sowie einem barrierefreien Parkplatz ausgestattet. So steht die Ausstellung allen Besucherinnen und Besuchern offen, unabhängig von ihren Mobilitätsbedürfnissen. Die Bemühungen der Stadt um eine inklusive Gestaltung zeigen sich auch in der barrierefreien Gestaltung der Internetpräsenz, die den Zugang zu Informationen für alle erleichtert.
Ob als kultureller Ausflug oder als spannende Entdeckungstour durch die lokale Geschichte – das Storchenturm-Museum lädt dazu ein, die Besonderheiten von Zell am Harmersbach und seiner Umgebung zu erkunden. Die Kombination aus historischer Atmosphäre, handwerklichem Erbe und künstlerischen Schätzen macht es zu einem einzigartigen Ziel für Kulturinteressierte.